Deutsche Bahn
10. Dezember 2018 07:12; Akt: 10.12.2018 10:09 Print
Streik betraf Zugpendler in Trier und Luxemburg
LUXEMBURG/TRIER/SAARBRÜCKEN – Wegen des Warnstreiks der Deutschen Bahn fuhren an diesem Montagmorgen keine Züge Richtung Trier. Mittlerweile hat sich die Situation normalisiert.
Auf der Homepage der CFL gab es am Montagmorgen keine guten Nachrichten für Pendler: Aufgrund eines Warnstreiks der Deutschen Bahn konnten von 5 bis 9 Uhr morgens keine Züge fahren, davon betroffen war auch die Strecke Wasserbillig-Trier. Der Zugverkehr war in beide Richtungen unterbrochen, alternativ wird ein Linienbus angeboten. Reisende nach Trier/Wasserbillig sollten in die Linienbusse 117/118, Bus 118 und Bus 117 umsteigen.
Gegen 10 Uhr hatte die deutsche Gewerkschaft EVG ihren Warnstreik beendet. Trotzdem muss noch den ganzen Tag über mit Einschränkungen gerechnet werden, vor allem im Fernverkehr.
Den ganzen Tag massive Einschränkungen
Der bundesweite Warnstreik hat auch den Regionalverkehr in Rheinland-Pfalz und im Saarland weitgehend zum Stillstand gebracht. Nur noch vereinzelt konnten am Montagmorgen Züge fahren, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte.
In Rheinland-Pfalz und im Saarland wurde nach Angaben der Bahn die Mehrzahl der Stellwerke bestreikt. Ein geregelter Zugverkehr sei nicht mehr möglich, hieß es. Die genaue Zahl der bestreikten Stellwerke in den beiden Bundesländern war zunächst unklar. Nach Angaben der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) waren Schwerpunkte des Streiks in Trier, Koblenz/Mayen, Mainz, Bad Kreuznach/Bingen, Kaiserslautern und Worms.
Tarifkonflikt mit der Gewerkschaft
Die Deutsche Bahn hatte am Montagmorgen ab 6 Uhr im Rahmen des Streiks bundesweit den Fernverkehr eingestellt. Betroffen seien ICE- und IC-Züge, sagte eine Bahnsprecherin am Montagmorgen der Nachrichtenagentur AFP. Zuvor hatte die Bahn erklärt, der Fernverkehr sei wegen der Warnstreiks «bundesweit massiv eingeschränkt». Weil viele Pendler auf die Straße ausweichen, verzeichnet ganz Deutschland derzeit hunderte Kilometer Stau, meldete der Focus.
Der Grund des Warnstreiks: Die Gewerkschaft will damit im Tarifkonflikt mit der Bahn ihre Forderungen durchsetzen. Am Samstag hatte die EVG die Tarifverhandlungen für rund 160.000 Beschäftigte abgebrochen. Bei der Lohnerhöhung war der Konzern der Gewerkschaft aus deren Sicht nicht weit genug entgegengekommen. Die Gewerkschaft fordert 7,5 Prozent mehr Geld. Die Deutsche Bahn hat nach eigenen Angaben ein «7-Prozent-Paket» vorgelegt. Lokführergewerkschaft GDL.
Im Fernverkehr sollen alle für Montag gekauften Tickets bis Dienstag gültig bleiben, wie die Bahn mitteilte. Für bestimmte Spartickets werde zudem die Zugbindung aufgehoben. Im Fall von Reiseabsagen wegen des Streiks sind Erstattungen von Tickets und Reservierungen geplant.
(L'essentiel/sb/chk/sda)
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