US-Politiker in Luxemburg

17. Juli 2016 18:53; Akt: 17.07.2016 19:09 Print

Kerry beendet Besuch mit Gläschen Crémant

LUXEMBURG - Der prominenteste Politiker-Besuch des Jahres ist vorbei: Außenminister John Kerry reiste nach zwei entspannten Tagen in Luxemburg nach London weiter.

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US-Außenminister John Kerry hat seinen zweitägigen Besuch in Luxemburg beendet. Kerry hob am Sonntagnachmittag mit einer Regierungsmaschine nach London ab, wo er seine Europareise mit Gesprächen über den Konflikt in Syrien und dem Jemen fortsetzen wird. Zuvor hatte der US-Chefdiplomat im Grand Ducal Golf Club beim Flughafen Regierungschef Xavier Bettel zu einem Arbeitsgespräch getroffen. Bestimmende Themen waren der gescheiterte Militäraufstand in der Türkei und der Anschlag in Nizza.

«Unsere Länder verbindet eine tiefe und wahre Freundschaft», schrieb Bettel auf Twitter und postete dazu ein Foto mit Kerry. Die beiden Politiker ließen ihr Treffen in lockerer Atmosphäre bei einem Glas Crémant ausklingen. Zuvor besuchten Kerry und Bettel den US-amerikanischen Soldatenfriedhof in Luxemburg-Hamm.

Der 72-jährige enge Vertraute von Präsident Barack Obama zeigte sich in Luxemburg sehr volksnah. Umringt von Sicherheitspersonal erkundete Kerry am Samstag zu Fuß die Hauptstadt und ging immer wieder händeschüttelnd auf Passanten zu. «Luxemburg hat eine viel stärkere Stimme in Europa und der Welt als die schiere Einwohnerzahl vielleicht glauben lassen mag», sagte der Amerikaner bei einer Rede auf der Place Clairefontaine. Kerry, der von mehreren US-Journalisten begleitet wurde, äußerte sich in Luxemburg auch zu den aktuellen politischen Themen. Er kritisierte etwa den Putschversuch in den Türkei und erklärte, dass die USA bei den Ermittlungen über die Hintergründe helfen wollen.

Nach bilateralen Gesprächen und einer Audienz am großherzoglichen Hof drehte er im Westen Luxemburgs noch eine gemeinsame Fahrrad-Runde mit Amtskollege Jean Asselborn, der Ex-Radsportler Andy Schleck als Tempomacher organisiert hatte. Die Fahrgemeinschaft legte einen Zwischenstopp im Restaurant Relais Bausch in Bruch ein. Später schaute der Secreatary of State auch noch bei den Asselborns in Steinfort vorbei. Kerrys Aufenthalt war der erste Besuch eines US-Außenministers im Großherzogtum seit 2005 – und es wird wohl auch sein letzter bleiben: Seine Amtszeit endet im Januar.

(Jörg Tschürtz/L'essentiel)

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