Raumentwicklung

10. Oktober 2019 16:28; Akt: 10.10.2019 17:28 Print

Kirchberg soll «ein Ort zum Leben» werden

LUXEMBURG – Ein dänisches Architekturbüro präsentierte am Donnerstag sein Projekt, das dem Luxemburger Stadtteil neues Leben einhauchen soll.

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Wie kann man Kirchberg lebendiger und attraktiver machen? An dieser Frage arbeitet die dänische Firma Gehl seit fast zwei Jahren. Zwei der Architekten, Solvejg Reigstad und Andreas Røhl, besuchten am Donnerstag das Ministerium für öffentliche Arbeiten, um ihr Projekt vorzustellen. Ihre Ideen werden nun vom Kirchberg-Fonds, der Stadt Luxemburg und dem Ministerium bewertet. Anschließend wird darüber entschieden, was umgesetzt wird.

Allgemein soll das Gebiet attraktiver gestaltet werden, indem der Verkehr eingeschränkt wird. «Das hat mit historischen Gründen, aber auch mit den vielen Staus und der damit verbundenen Frustration zu tun», erklärt Røhl. Die Architekten wollen ein «nachhaltiges Verkehrssystem aufbauen, in dem die Tram eine besondere Rolle einnimmt», sagt sein Kollege Reigstad. Das Projekt sieht außerdem viele neue Radwege vor, von denen die ersten beiden «kurzfristig» gebaut werden sollen, wie Minister François Bausch (Déi Gréng) erklärt. «Die Regierung will die Fehler, die in der Vergangenheit, als die Stadtteile für das Auto konzipiert wurden, nicht wiederholen.»

« Wie eine Insel »

Andreas Røhl lobt zwar die «architektonische Qualität» des Stadtteils, kritisiert aber auch dessen Erreichbarkeit: «Der Kirchberg ist fast schon wie eine Insel, auf der es viele freie Flächen gibt, die aber kaum von den Menschen genutzt werden.» Er will bestimmte Straßen und Plätze völlig verändern, «um sie menschlicher zu machen und das Arbeitsumfeld angenehmer zu gestalten». Manchmal genüge es schon, ein wenig Stadtmobiliar, wie zum Beispiel Bänke, aufzustellen, um einen Ort zum Leben zu erwecken, sagt Reigstad.

Auf dem Kirchberg sollen laut Bausch künftig 65.000 Menschen arbeiten. «Wir möchten, für jeden zweiten Angestellten eine Wohnung auf dem Kirchberg schaffen. Zurzeit kommt auf fünf Angestellte eine Wohnung», sagt der Minister.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Rondpoint am 10.10.2019 18:37 Report Diesen Beitrag melden

    lauter Träumer an einem Tisch.Womit sollen die Angestellten die 30000 Wohnungen denn bezahlen? Und investiert mal woanders einige Euros,der Kirchberg wurde schon drei mal bezahlt und neu gemacht.Die Leute aus anderen Teilen vom Land haben nichts davon.

    einklappen einklappen
  • vino am 10.10.2019 17:19 Report Diesen Beitrag melden

    ein ort zum leben für superreiche!!!!

  • Trump am 11.10.2019 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    Fake News!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Bezos am 19.10.2019 12:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @kiki,ech gin eich vollkommen recht.als allereischt all dei ruppeg bistroen an der rue de strassbourg zou maachen.

  • Berg zum Leben am 15.10.2019 07:04 Report Diesen Beitrag melden

    vielleicht sollte mann mal den Namen ändern ... von Kirchberg in Kirschberg oder Kieschtebiërg! ...

  • Trump am 11.10.2019 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    Fake News!

  • Egal waat am 11.10.2019 09:37 Report Diesen Beitrag melden

    Fir d'eischt ass et eng Autobunn. Da bauen mir ee Boulevard. Da rappen mir deen rem oof a bauen Velosweer. Wini si mer dann endlech mol färdeg mat de Chantieren do ? A wat kascht dat de Steierzueler ?

    • Jempy am 11.10.2019 13:12 Report Diesen Beitrag melden

      De Steierzueler vill Geld. Den Politiker Null EURO!

    einklappen einklappen
  • kiki am 10.10.2019 20:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ech mengen mir hun sou lues genuch Menschen hei am Land. An wann sie eppes Guddes wellen machen an eng Geigend mei wunnlech wellen machen sollen se besser mol an den quartier Gare investeieren, an kucken das een et do mol rem Liewen kann ouni Kriminaliteit, Drogen an Armut.