In Luxemburg

16. Juli 2020 07:57; Akt: 16.07.2020 08:01 Print

Kitas kehren «zu einer neuen Normalität» zurück

LUXEMBURG – Ab dem 16. Juli nehmen Kitas des Großherzogtums wieder mehr Kinder auf. Die Sicherheitsmaßnahmen gelten aber weiterhin.

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Ab dem heutigen Donnerstag laufen die Kinderbetreuungsstätten im Großherzogtum wieder im Vollbetrieb. (Bild: AFP/Thomas Samson)

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Die einen kommen, die anderen gehen. Am ersten Tag der Schulferien laufen alle Kinderbetreuungseinrichtungen in Luxemburg wieder mit voller Kapazität. «Wir freuen uns auf die Rückkehr zur neuen Normalität», sagt Arthur Carvas, Präsident des Verwaltungsrats des Luxemburger Kindererziehungs- und Betreuungsverbands FELSEA. Viele Erzieher hätten sich während der Schließung nutzlos gefühlt und wollten sich nun in den Alltag zurückzukehren – auch wenn dieser nicht ganz so aussehen wird, wie vor der Pandemie.

Wirtschaftliche Verluste für die Einrichtungen

Was genau wird sich ändern? «Die Gruppen werden nicht durchmischt», erklärt Carvas. Die Anzahl der Kinder in der Gruppe der unter Zweijährigen steige von fünf auf zwölf und bei den Zwei- bis Vierjährigen von zwölf auf 16. Die Sicherheitsmaßnahmen sollen streng eingehalten werden. Alle Eltern werden gebeten, sich beim Betreten der Einrichtungen ebenfalls daran zu halten und eine Maske zu tragen. «Der Anstieg der Infektionszahlen in den vergangenen Tagen ist alarmierend. Jeder muss mit großer Vorsicht handeln, denn eine Einrichtung könnte von einem Tag auf den anderen geschlossen werden», so Carvas.

Mit mehr als 400 Einrichtungen in Luxemburg sind die Kitas und Krippen auch wirtschaftlich von hoher Bedeutung. «Weil wir Mitte März schließen mussten, verzeichneten wir Verluste, die nicht ausgeglichen werden können», sagt der Gründer und Leiter der Kita «King Arthur's Castle» in Mersch. Zwar sei die Einrichtung von staatlicher Seite unterstützt worden, allerdings sei auch entscheidend gewesen, dass viele Eltern die Beiträge trotz der Schließung bezahlt haben. «So weit ich weiß, musste noch keine Kita schließen, aber für manche reichen die staatlichen Beihilfen nicht aus», sagt er.

(Frédéric Lambert/L’essentiel )

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