In Luxemburg

24. Mai 2019 07:57; Akt: 24.05.2019 08:03 Print

Klimaaktivisten blockieren Luxemburger Brücke

LUXEMBURG-STADT – Eine gewöhnliche Demonstration ist der Bewegung «Youth for Climate» nicht mehr genug. Um Gehör zu finden, legen die Organisatoren nun eine Schippe drauf.

storybild

Am 15. März machten sich zahllose junge Menschen in Luxemburg für den Klimaschutz stark. (Bild: Editpress)

Zum Thema
Fehler gesehen?

«Der erste Klimamarsch war ein Erfolg. Wir sind aber der Meinung, dass wir nicht genügend Druck auf die Politik ausgeübt haben. Sie hat nicht darauf reagiert» , sagt Thaïs Lasar, Mitglied der jungen Umweltbewegung «Youth for Climate».

Deshalb will die Bewegung, die von den luxemburgischen Behörden eine Stellungnahme zur Klimapolitik verlangt, zu drastischeren Mitteln greifen und einen Teil der Großherzogin-Charlotte-Brücke in der Hauptstadt blockieren. Die Demonstration startet am Freitag um 15 Uhr auf dem Kirchberg. «Wir haben die Behörden über unsere Aktion informiert, aber nicht um Erlaubnis gefragt. Das Gleiche gilt für das Bildungsministerium, das uns bei unserer letzten Mobilisierung unterstützt hat», erklärt Lasar.

Die Uhrzeit des Protestes wurde nicht zufällig gewählt: Die Demonstranten wollen möglichst viele Autofahrer erreichen und sie davon überzeugen bei den Europawahlen «für die Grünen zu stimmen». Die Protestaktion sei mit der internationalen Klimaschutz-Organisation «350 ORG» abgestimmt. «Von ihr haben wir erfahren, welche Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen sind und wie wir für einen reibungslosen Ablauf mit der Polizei zusammenarbeiten müssen», sagt Lasar.

(Ana Martins/L’essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Thomas Bosch am 24.05.2019 09:52 Report Diesen Beitrag melden

    Als hätten die Grünen die Lösung. Mich stört nicht dass junge Leute sich für's Klima einsetzen, mich stören diese absolut naiven Ansätze zur Problemlösung. Als wäre es damit getan die Grünen zu wählen. Leider hat genau diese Partei europaweit seit Jahrzehnten bewiesen dass sie die schlechtesten Lösungen parat hatten. Meistens musste der Steuerzahler tief in die Tasche greifen um irgendeine unsinnige Panikregulierung umzusetzen die langfristig dem Klima mehr schadete und das Geld nach Problemlösungen zu suchen fehlte dann. Ich bezweifele dass diese Generation die Probleme in den Griff kriegt.

  • Knouterketti am 24.05.2019 11:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wielen NIE Greng

  • Lance am 24.05.2019 11:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    die Wegwerfgesellschaft geht mal wieder demonstrieren.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • edmond am 24.05.2019 17:27 Report Diesen Beitrag melden

    Klima OK aber sieht mann in Deutschland Kohlekraftwerken werde erst ende 2038 auslaufen schlimm genug aber bestimmt müssen wir draußen und innen kein Feuer machen mit Holz nachher zahlt die Zechen die kleiner und noch dazu in Deutschland beim Bäcker wird das Brot in Plastiktüten verbargt bei 80.000000 Millionen nur 1/3 sind das 26,6676667 Millionen Plastik pro Tag ist das nicht schlimm genug bei uns wird Brot in Papiertüten verbackt ist besser aber alle wollen über Klima reden

  • Léon am 24.05.2019 15:12 Report Diesen Beitrag melden

    Arrêter d’embêter les gens la terre entière doit y participer sinon ça ne sert à rien.Ou sont les verts des pays pollueurs!!!!!

  • Petz am 24.05.2019 14:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Et sinn dei Greng dei hei alles Freckt machen an dann sourgen se och nach dofir dass Mannerjärecher et Schoulschwäntzen. Hun eng bekannten där hiert kann zu Esch vun da Schoul geflunn ass well et epuer mol gefellt huet. Wei geseit et dann bei denen do aus? Datt do ass et jo och net vir eischt dass dei feelen. Mir hun Schoulflischt an datt do ass vir mech keng Excuse fir net an et Schoul zegoen.

  • Ech si gring mee wielen niimols di Gring am 24.05.2019 13:16 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn die Grünen nicht gewesen wären, stünde Cattenom heute auf Luxemburger Seite, und wir hätten die Kontrolle über dieses Elend. Grün denken ist gut, Grün wählen nicht unbedingt!

  • Ozonlach am 24.05.2019 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    Wann ech de Metten an der Staadt am Stau stin weinst der Demonstratioun da ginn ech extra e Puer mol gudd fest gas. Ech hätt jo och gär e gudde Klima, a mengem Auto.