Corona in Luxemburg

06. November 2020 06:58; Akt: 06.11.2020 13:40 Print

Können Schüler bald in der Schule getestet werden?

LUXEMBURG – Die Kontaktverfolgung der Santé ist durch die hohen Infektionszahlen überlastet. Deshalb wird über neue Konzepte diskutiert, um die Abläufe zu beschleunigen.

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Berichten zufolge wurden Schüler vermehrt erst spät zu Tests oder in Quarantäne geschickt.

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In den vergangenen Tage haben vermehrt Eltern berichtet, dass es nach bekannten Corona-Infektionen bei Schülern zu Verzögerungen kam und Mitschüler nicht schnell genug zu Tests geladen oder in Quarantäne geschickt worden seien. Das liegt laut Hygieneaufsicht an dem sprunghaften Anstieg der Infektionszahlen seit Oktober, wodurch die Behörde mit der Kontaktverfolgung nicht mehr hinterherkomme.

«Wir haben volles Verständnis für die Besorgnis der Eltern», sagt Anne Vergison, die Leiterin der Abteilung zur Kontaktverfolgung und fügt hinzu, dass Schulen – neben Pflegeheimen und Gesundheitseinrichtungen – zu den Gruppen gehörten, die dennoch bei einem positiven Fall mit oberster Priorität behandelt würden.

Das Bildungsministerium und die Hygieneaufsicht arbeiten an einer gemeinsamen Lösung. Eine Überlegung ist es, die Testverordnungen direkt den Schuldirektoren zu überlassen, damit diese sie an die Klassen vergeben können. Letztlich wissen sie vor uns über die Infektionen vor Ort Bescheid und haben mehr Präsenz vor Ort. Die Nachverfolgung an Schulen ist komplex, besonders bei älteren Schülern, die auch die Klassenräume wechseln, oder bei denen, die ins Maison Relais gehen.

Corona-Tests in der Schule sind möglich

Das Ministerium für nationale Bildung und die Gesundheitsinspektion arbeiten gemeinsam an einer Lösung. «Einer der in Erwägung gezogenen Wege ist, Testaufträge direkt an Schul- und Oberschuldirektoren zur Verteilung an die Klassen zu vergeben. Denn sie sind diejenigen, die vor uns über Covid Bescheid wissen, zudem haben sie eine bessere Übersicht und sind näher an den Schülern dran. Die Nachverfolgung in Schulen ist komplex, insbesondere bei älteren Schülern, die für ihren Unterricht die Klassenzimmer wechseln können, oder bei denen, die ein Maison Relais besuchen.»

Eine zweite mögliche Option seien Corona-Tests direkt vor Ort in der Schule. Damit könnte man dann auch wertvolle Zeit sparen, wie Anne Vergison erklärt. Sie versichert auch, dass die Abteilung ihr Möglichstes tue, die Verzögerungen bei der Kontaktverfolgung, die auch die Gesamtbevölkerung Luxemburgs betreffe, mit mehr Personal, einer Neuorganisation und einem automatisierteren Gesamtablauf zu minimieren.

(sg/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gerd am 06.11.2020 11:58 Report Diesen Beitrag melden

    an wann en dann net getest wellt gin?

  • Monika am 06.11.2020 12:46 Report Diesen Beitrag melden

    Elo ass een Schouldirekter berechtegt Ordonnancen ze ginn. Dat sinn also well dokteren. Sou weit sinn mir wel komm. Also do schengt et keen Plang mei ze ginn

  • isabelle am 06.11.2020 13:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    A wien mecht di Tester?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Wouhi geet dat nach? am 06.11.2020 14:21 Report Diesen Beitrag melden

    Eine zweite mögliche Option seien Corona-Tests direkt vor Ort in der Schule. Eine dritte Möglichkeit wäre Impfungen sofort in der Schule zu machen ohne lästige Zustimmung der Eltern damit es schneller gehen könnte. Die teueren vorbestellten Dosen Impfstoff müssen schliesslich auch verwertet werden. Verweigerer m¨ssten dann natürlich ihre Kinder aus der Familie genommen bekommen damit die Sicherheit der Mehrheit gewährleistet bleibt. Und schon hätten wir ein bessere Welt. Oder?

  • Red Dwarf am 06.11.2020 13:51 Report Diesen Beitrag melden

    Sou... ageschriwwenen Bréif ass eraus: Méng Kanner gin ouni méng explizit Erlabnis nët an der Schoul getest. Daat nächst ass dann wahrscheinlech eng Zwangsimpfung; oder Massenimpfung an der Schoul? An dat matt engem Impfstoff wouzou ët keng Laangzäitstudien dozou gin. D'Resultat dovunner kann een sech ukucken a Schweden wou 2009 den H1N1 Vaccin groussarteg ugewandt gouf , an bei Kanner a Jugendlechen Narcolepsie ausgeléist huet.

  • isabelle am 06.11.2020 13:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    A wien mecht di Tester?

  • Monika am 06.11.2020 12:46 Report Diesen Beitrag melden

    Elo ass een Schouldirekter berechtegt Ordonnancen ze ginn. Dat sinn also well dokteren. Sou weit sinn mir wel komm. Also do schengt et keen Plang mei ze ginn

  • Gerd am 06.11.2020 11:58 Report Diesen Beitrag melden

    an wann en dann net getest wellt gin?