Mobilität

22. Januar 2019 12:24; Akt: 22.01.2019 15:17 Print

Kostenloser ÖPNV sorgt für Unruhe

LUXEMBURG – Während die Behörden sich bereits auf den kostenlosen ÖPNV vorbereiten, versuchte Mobilitätsminister François Bausch am Dienstag Bus- und Bahnpersonal zu beruhigen.

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Der Fokus der Aufgaben von Bus- und Bahnfahrer soll in Zukunft auf Information und Sicherheit liegen. (Bild: Editpress/Alain Rischard)

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Ab dem 1. März 2020 soll der öffentliche Personenverkehr in ganz Luxemburg kostenlos werden. Diese Nachricht sorgt bereits beim Bus- und Bahnpersonal, sowie bei Gewerkschaften für Unruhe. Einige befürchten den Abbau von Arbeitsplätzen. Am Dienstag versuchte Mobilitätsminister François Bausch (Déi Gréng) die Betroffenen zu beruhigen.

«Es gibt keinen Kontrolleur, der nur Fahrkarten kontrolliert und ausstellt», antwortete Bausch auf eine Frage vom Abgeordneten André Bauler (DP). Die Überwachung der Einhaltung der Qualitäts, Sicherheits- und Ordnungsvorgaben, sowie eine Informationsleistung gehören ebenfalls zu den Aufgaben des Zugbegleitpersonals.

Derzeit beträgt die Anzahl des Zugbegleitpersonals insgesamt 275 Mitarbeiter, zusätzlich zu 55 Vorgesetzten. Die Arbeitsplätze dieser Mitarbeiter sollen mit dem Übergang zum kostenlosen öffentlichen Verkehr «erhalten bleiben und möglicherweise weiterentwickelt werden», so der Minister. Dieser sprach sich für eine «Verbesserung von Qualität und Sicherheit» aus, ohne Reduzierung der Mitarbeiterzahl.

(jg/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Aender am 23.01.2019 12:33 Report Diesen Beitrag melden

    Der ganze Verwaltungsapparat für das Inkasso ist somit auch überfällig. Ich befürchte, dass alle, mit Aussnahme der RGTR-Linien, einen anderen Posten erhalten. Ob der Sinnvoll ist oder nicht, spielt beim Staat und den Gemeinden ( VDL-TICE) eher eine nebengeordnete Rolle.

  • Thomas Bosch am 23.01.2019 09:56 Report Diesen Beitrag melden

    Wer soll das denn bezahlen? Sind wir ein Wohlfahrtsstaat der mit Steuergeldern um sich schmeisst?! Der grösste Vorteil eines kostenlosen ÖPNV ist doch dass man die Personalkosten der Kontrolleure und dem ganzen, grossen Verwaltungsapparat dahinter einsparen kann, von Leitern der Abteilungen über den Sekretär bis hin zu den Handwerkern die für die Wartung der Ticketautomaten zuständig sind... Daran sollte man denken bevor man mit populistischen Ideen um sich schmeisst Herr Bausch!

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  • Billy am 23.01.2019 18:47 Report Diesen Beitrag melden

    Sie keinten jo mol Breidercher an Wasser am Zuch verkafen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Billy am 23.01.2019 18:47 Report Diesen Beitrag melden

    Sie keinten jo mol Breidercher an Wasser am Zuch verkafen.

  • Aender am 23.01.2019 12:33 Report Diesen Beitrag melden

    Der ganze Verwaltungsapparat für das Inkasso ist somit auch überfällig. Ich befürchte, dass alle, mit Aussnahme der RGTR-Linien, einen anderen Posten erhalten. Ob der Sinnvoll ist oder nicht, spielt beim Staat und den Gemeinden ( VDL-TICE) eher eine nebengeordnete Rolle.

  • Thomas Bosch am 23.01.2019 09:56 Report Diesen Beitrag melden

    Wer soll das denn bezahlen? Sind wir ein Wohlfahrtsstaat der mit Steuergeldern um sich schmeisst?! Der grösste Vorteil eines kostenlosen ÖPNV ist doch dass man die Personalkosten der Kontrolleure und dem ganzen, grossen Verwaltungsapparat dahinter einsparen kann, von Leitern der Abteilungen über den Sekretär bis hin zu den Handwerkern die für die Wartung der Ticketautomaten zuständig sind... Daran sollte man denken bevor man mit populistischen Ideen um sich schmeisst Herr Bausch!

    • de realist am 23.01.2019 11:34 Report Diesen Beitrag melden

      AMEN

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