Wohltätigkeitslauf

16. September 2021 08:00; Akt: 16.09.2021 09:45 Print

Leukämie-​​Patient (5) läuft bei «Lëtz Go Gold» mit

LUXEMBURG – Martin hat in seinen jungen Jahren bereits eine Knochenmarktransplantation erhalten und will nun beim «Lëtz Go Gold»-Wohltätigkeitslauf mitlaufen.

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Am liebsten will Martin im Jedi-Kostüm beim Wohltätigkeitslauf mitmachen.

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Der fünfjährige Martin will am Samstag, den 25. September, in seinem Jedi-Kostüm beim «Lëtz Go Gold»-Wohltätigkeitslauf der Fondatioun Kriibskrank Kanner mitlaufen. «Das Kostüm ist nicht verhandelbar», lächelt seine Mutter Noémie, eine französische Grenzgängerin und Krankenschwester in Luxemburg. «Ich habe unser Team für den Lauf angemeldet, auch wenn Martin immer noch schnell müde wird.»

Der Junge erkrankte im Alter von nur einem Jahr an Leukämie und erlitt dann einen Rückfall, der 2020 zu einer Knochenmarktransplantation inmitten der Corona-Krise führte. Nun erholt er sich von dem Eingriff. Mit den Spenden aus dem Lauf wird die Kinderkrebsforschung finanziert, um Patienten wie Martin den Kampf und die Teilnahme an klinischen Studien zu ermöglichen. Der Schlüssel dazu ist Geld.

«Die Behandlungen, die an einem Kind vorgenommen werden, sind archaisch», erklärt Anne Goeres, Direktorin der Stiftung. «Wir verwenden eine Chemotherapie für Erwachsene, die toxisch ist, weil die Dosen für ein Kind höher sind.» Noémie bestätigt die Tortur für die kleinen Patienten: «Einige der Medikamente schmecken furchtbar. Wir haben das Glück, dass Martin ganz locker ist und weiß, dass wir das nur zu seinem Besten machen.».

400.000 Euro für Technik aus den USA - Heilung erfolgte fast sofort

Geld wirkt bei der Erkrankung wahre Wunder. «Wir haben unseren ersten Patienten mit einer Technik aus den USA behandelt, die von der CNS unterstützt wird. Die Heilung erfolgte fast sofort», erklärt Anne Goeres. «Das Problem ist, dass es nur für bestimmte Krebsarten gilt und 400.000 Euro kostet».

Die Stiftung hofft auf eine möglichst hohe Teilnehmerzahl für den Wohltätigkeitslauf. Die Frist für die Anmeldung endet am Dienstag um Mitternacht. Martin sieht den Tag «als eine Belohnung. Während der Behandlung musste er rund um die Uhr geschützt werden, er konnte nur begrenzt etwas tun und essen. Aber am Samstag kann er am Imbisswagen bestellen, was er will, und seine Freunde ohne Einschränkungen treffen», so seine Mutter.

(Séverine Goffin/L'essentiel)

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