Für karitative Zwecke

25. Juni 2019 13:26; Akt: 25.06.2019 14:14 Print

Loterie Nationale schüttet 18 Millionen Euro aus

LEUDELINGEN – Im vergangenen Jahr ließ das «Oeuvre nationale Grande-Duchesse Charlotte» mehr als 18 Millionen Euro den karitativen Einrichtungen des Landes zukommen.

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Illegale Glücksspielanbieter erschweren laut Léon Losch die Geschäfte der Loterie Nationale. (Bild: Editpress/Hervé Montaigu)

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Mit einem Umsatz von 104,3 Millionen Euro verzeichnete die Loterie Nationale 2018 nach eigenen Angaben «ein sehr gutes Jahr». Drei Viertel des Umsatzes generierten die Lotto-Spiele, allein 44 Millionen das Spiel «Euro Millions». Auch wenn der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr nur um 0,6 Prozent gesteigert werden konnte, zeigte sich Léon Losch, der Direktor der Loterie Nationale, am Dienstag zufrieden: «Die Glücksspiele in Bars und im Internet sind eine harte Konkurrenz, Außerdem drängen auch immer mehr illegale Anbieter auf den Markt.» Um wieder mehr Marktanteile zurückzugewinnen bietet die Loterie Nationale demnächst unter der Website «pmu.lu» Online-Pferdewetten an.

Rund 57 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr an Gewinnen an die Spieler ausgezahlt, also etwas mehr als die Hälfte des Einsatzes. Nach Abzug von Aufwendungen und Provisionen betrug das Nettoergebnis der Lotterie 24,2 Millionen Euro. «Durchschnittliche spielen die Menschen in Luxemburg für 3,20 Euro pro Woche. Davon gehen 1,50 Euro an das nationale Hilfswerk der Großherzogin Charlotte», erklärte Losch.

Gelder werden «zunehmend benötigt»

Im vergangenen Jahr habe die öffentliche Einrichtung erneut viele soziale Projekte unterstützt und zur Solidarität im Land beigetragen. Spenden gingen in die Bereiche Soziales, Kultur, Umwelt, Sport und Gesundheit sowie Denkmalpflege. «Unser Fokus gilt mittlerweile auch der Integration von Menschen, die internationalen Schutz brauchen. Migration ist eine der größten Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind», sagte Pierre Bley, Vorsitzender des Verwaltungsrats. Er forderte auch Maßnahmen gegen illegale Glücksspielanbieter, um zu verhindern, dass die Einnahmen der Lotterie, die «zunehmend benötigt werden», zusätzlich erschöpft werden.

Im Jahr 2018 wurden 3,8 Millionen Euro für die Projektunterstützung bereitgestellt. Der Nationale Solidaritätsfonds erhielt 7,2 Millionen, die Sozialämter 3,6 Millionen und wiederkehrende Begünstigte wie das Rote Kreuz, die Caritas-Stiftung und die Medizinische und Soziale Liga 5,3 Millionen.

(Mathieu Vacon/L´essentiel)

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