TV-Sendung

14. Oktober 2019 16:21; Akt: 15.10.2019 13:22 Print

Luc Hoffmanns Traum vom Masterchef platzt

MAMER – Luc Hoffmann aus Befort hat es in der Kochshow «Masterchef» nicht in die nächste Runde geschafft. Beim Staffelkochen am Montagabend konnte er nicht überzeugen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

«Wir brauchen mehr Fleisch», befiehlt Luc Hoffmann seiner Kollegin in merklich nervöser Tonlage. «Du machst, was ich dir sage», kontert Leila. Die Anspannung der Kandidaten dürfte am Montagabend keinem Zuschauer entgangen sein. Das Team um Hoffmann, zwei Männer und eine Frau, ließ statt Fäuste die Kochtöpfe fliegen. Doch am Ende reichte es nicht.

In den ersten beiden Folgen der dritten Staffel der Kochshow Masterchef, die am 30. September beim Bezahlsender Sky ausgestrahlt wurden, konnte der Hobbykoch aus Befort die Jury unter anderem mit einem Schokoküchlein mit flambierten Früchten und Vanillesoße überzeugen. In den Folgen drei und vier musste er nachsitzen, es gelang ihm dann aber schließlich doch noch, sich im Pressure Test durchzusetzen.

Am Montag ging die kulinarische Filmreise mit zwei weiteren Folgen in die nächste Runde. Luc Hoffmann hatte seinen Fanclub zu einem Public Viewing ins Café Kleng Gemeng nach Mamer eingeladen. Er hatte es als erster Luxemburger geschafft, sich für Masterchef zu qualifizieren.

Als die Entscheidung fällt, geht ein Raunen durch das Lokal

Etwa 15 Leute saßen schließlich vor dem Bildschirm, als es um 20.15 Uhr hieß: «Willkommen bei der härtesten Kochshow der Welt.» «Das letzte Mal war ich sicher, dass Luc weiterkommt», sagt Laurent. «Aber es wird immer enger, die Konkurrenz ist stark», gibt er zu Bedenken. Er und Hoffmann kennen sich schon viele Jahre durch die Freiwillige Feuerwehr. «Luc war unser Gruppenleiter», sagt Laurent. «Als Koch kommt ihm das jetzt zugute, er muss in der Küche ja sagen, wo es langgeht.» Von Hoffmanns Kochkünsten ist auch Laurents Frau überzeugt. «Als sie noch klein waren, kam Luc immer und hat mit unseren Kindern gegrillt. Er wird es heute schaffen», sagt sie. Davon ist auch Cfl-Kollege Claude überzeugt, der bisher kein Public Viewing verpasst hat.

Doch der Abend nimmt eine überraschende Wende. Als die Entscheidung fällt, geht ein Raunen durch das Lokal. Ungläubige Gesichter, die sich fragend zu Hoffmann drehen. «Ich bin froh, dass es vorbei ist», sagt der ausgeschiedene Koch. «Dieser Druck, ein Jahr die Klappe zu halten und sich nicht zu versprechen, das war hart.»

«Meine Kollegin Leila wollte nur Ravioli machen, aber meiner Meinung nach reichte das Fleisch nicht aus, um weiter zu kommen. Dann nahm das Unheil seinen Lauf, es gelang mir nicht sehr viel», erzählt Hoffmann. «Dass wir versagt haben, ist ganz allein meine Schuld».

Seine Freunde sehen es nicht so eng. «Ich bin stolz auf Luc», sagt der Cfl-Mitarbeiter. «Er hat es so weit geschafft. Platz 15 von 30 Teilnehmern und 1000 Bewerbern, das ist doch Wahnsinn.» Seine Partnerin ergänzt: «Luc ist so stark, ich könnte diesen Stress gar nicht aushalten.» Was Luc Hoffmann an diesem Abend mit nach Hause nimmt: Umarmungen von Freunden, die weiter an ihn glauben und die Erkenntnis, dass nach zehn Jahren und fünf Kochshows jetzt mal Schluss sein muss.

(fj/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • henriette ronkar am 15.10.2019 17:50 Report Diesen Beitrag melden

    15 vun 1000 ass super....sief stolz op dech!!!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • henriette ronkar am 15.10.2019 17:50 Report Diesen Beitrag melden

    15 vun 1000 ass super....sief stolz op dech!!!!