Kostenvorschuss

14. Juni 2019 09:40; Akt: 14.06.2019 09:55 Print

Luxair investiert in die Pilotenausbildung

LUXEMBURG – Luxair braucht mehr Piloten und macht Anwärtern nun ein Angebot: Die Airline will die Ausbildung vorfinanzieren.

storybild

Die 185 Piloten zählende Fluggesellschaft will die Abflüge besser planen können und hat ihr Personal geschult.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Auf der Suche nach Piloten startet Luxair nun einen Aktionsplan von der nicht alltäglichen Sorte: Die nationale Fluggesellschaft wird die vollständige Ausbildung angehender Piloten vorfinanzieren.

Was die Piloten-Anwärter mitbringen müssen: Abitur, ein sauberes Führungszeugnis sowie körperliche und geistige Fitness.

Ausbildung in Luxemburg und Deutschland

Die sechs ausgewählten Kandidaten für den nächsten Lehrgang ab Oktober durchlaufen ein 20-monatiges Training in englischer Sprache und lernen an der deutschen Flugschule RWL in Mönchengladbach. «Sie bekommen anschließend einen Vertrag mit Luxair über drei Monate und trainieren im Bombardier Q400. Danach sind sie startklar«, erklärt Luxair-Ausbilder David Siebenaler.

90.000 Euro kostet die Ausbildung

Sobald die Jungpiloten angestellt sind und ihr Pilotengehalt bekommen, beginnt die Rückzahlung des Kostenvorschusses, den Luxair in die Ausbildung gesteckt hat. In Zahlen: «Von den 90.000 Euro Ausbildungskosten werden 75 Prozent fällig, die über einem Zeitraum von zehn Jahren vom Gehalt abgezogen werden«, so Siebenaler.

Das Unternehmen Luxair sieht diesen Plan als Möglichkeit, gute Piloten zu finden und einzustellen und die Mitarbeiter mittel- und langfristig halten zu können.

(Mathieu Vacon/L´essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.