Francofolies

19. Juli 2018 16:27; Akt: 24.07.2018 15:41 Print

Luxemburg bekommt ein neues Musikfestival

ESCH/ALZETTE – Nach dem Aus von Rock-A-Field und Food For Your Senses geht im September ein neues Festival in Luxemburg an den Start. Vorerst nur in der «Test-Version».

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Das Festival schlägt ab September seine Zelte in Esch/Alzette auf.

Zum Thema

Die Francofolies sind ein berühmtes Musikfestival, an dem ausschließlich Künstler aus Frankreich oder französisch sprechenden Ländern auftreten. Die erste Ausgabe fand in La Rochelle statt. Mittlerweile wurden die Veranstaltungsorte des Francofolies um Montreal (Kanada) und Spa (Belgien) erweitert. Nun wird sich auch Esch/Alzette in die Liste der Teilnehmerstädte einreihen.

Mit Unterstützung der Eisenmetropole, die 2022 Kulturhauptstadt Europas wird, können die Organisatoren das Festival in Ruhe vorbereiten und «die DNA der Francofolies mit den Besonderheiten der Stadt verbinden, um dessen Stärken hervorzuheben». Die Francofolies sollen an mehreren Orten über die Bühne gehen, unter anderem in der Rockhal und im Escher Theater. «Wir werden mindestens fünf Jahre brauchen, um die Francofolies in Luxemburg zu einem bekannten Festival zu machen», sagt Jean-Serge Kuhn, Organisator der Veranstaltung.

Endlich neue Festival-Bühne in Luxemburg

Die erste echte Ausgabe der Francofolies von Luxemburg ist daher erst zur Rentrée 2019 geplant. Dieses Jahr soll vom 6. bis zum 8. September eine «Warm-up-Edition» stattfinden, um die Veranstaltung zu bewerben. Da das letzte Rock-A-Field im Jahr 2016 und das letzte Food For Your Senses 2017 stattfanden, wird es höchste Zeit für ein neues Festival auf luxemburgischem Boden.

Auf dem Programm stehen die Rocker Shaka Ponk und Mat Bastard sowie Sänger Julien Clerc. Auf die Frage nach dem Zusammenhang zwischen den Künstlern sagt Kuhn, Chef des Mitveranstalters KDTS: «Wir streben nach der kulturellen Vielfalt und wollen ein sehr unterschiedliches Publikum erreichen.» Kuhn ist zuversichtlich, denn die «Francofolies von Luxemburg werden einzigartig sein».

(Cédric Botzung/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Knouter am 24.07.2018 09:54 Report Diesen Beitrag melden

    kulturell Vielfalt krisste awer net wann et just frankophon Kënschtler ginn ...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Knouter am 24.07.2018 09:54 Report Diesen Beitrag melden

    kulturell Vielfalt krisste awer net wann et just frankophon Kënschtler ginn ...