Künstliche Intelligenz

30. Januar 2019 12:47; Akt: 30.01.2019 18:16 Print

Luxemburg bekommt KI-​​Zentrum

LUXEMBURG – Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem US-Computer-Riesen NVIDIA soll Luxemburg sein Forschungszentrum für künstliche Intelligenz erhalten.

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Stéphane Pallage sprach von Neuentwicklungen und der Weiterentwicklung von bestehenden Anwendungen. (Bild: Editpress/Alain Rischard)

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Luxemburg beabsichtigt, sich im boomenden Sektor der künstlichen Intelligenz zu positionieren. Die Technologie besteht darin, Computern mit einer Form menschlischer Intelligenz auszustatten. Am Mittwoch kündigte die Regierung die Gründung eines Forschungszentrums an. Dieses soll im Rahmen einer Zusammenarbeit mit der Wissensgemeinschaft und dem weltweit führenden Anbieter von Visual-Computing-Technologien NVIDIA entstehen. Ziel des Projekts ist es, «die Forschung in verschiedenen Bereichen zu fördern», so die Regierung. Premierminister Xavier Bettel hatte bereits beim Weltwirtschaftsforum in Davos den Wunsch geäußert, künstliche Intelligenz in Luxemburg zu entwickeln.

Dafür sollen das High Performance Computing-Zentrum an der Universität Luxemburg, das Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB), das Interdisciplinary Centre for Security, Reliability and Trust (SnT) und das Luxembourg Intitute of Science and Technology (LIST) mit NVIDIA eng zusammenarbeiten, das seit mehreren Jahren künstliche Intelligenz entwickelt.

«Kein physischer Ort»

Ziel der Zusammenarbeit ist es, «neue Anwendungsbereiche zu identifizieren», erklärt Stéphane Pallage, Rektor der Universität Luxemburg. Außerdem sollen bereits bestehende Anwendungen – beispielsweise die Benutzung von Drohnen für automatisierte Flugzeuge, für die Brückenprüfung und im Bereich der mobilen Gesundheit («mobile Health») weiterentwickelt werden. Auch wenn das Forschungszentrum für die Wissensgemeinschaft gedacht ist, steht es «den Akteuren im Industriesektor und den Startups offen», so die Regierung.

Es wird vorerst «keinen physischen Ort» geben, wie ein Vorsetzender gegenüber L'essentiel berichtete. Das Forschungszentrum dürfte vielmehr als «Netzwerk» gestaltet werden. Sechs Personen aus verschiedenen bestehenden Strukturen werden an diesem Projekt arbeiten. Das Budget beziehe sich also «nur auf die Ressourcen, die von den verschiedenen Strukturen einen Auftrag bekommen haben».

(jg/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Eikiu am 30.01.2019 17:54 Report Diesen Beitrag melden

    Wäre es nicht besser die Regierung würde versuchen seine Mitglieder mit der nötigen menschlischen Intelligenz auszustatten.

  • loll am 30.01.2019 22:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eikiu,ganz denger meenung !!!!!????????????????????

  • Menni am 01.02.2019 13:16 Report Diesen Beitrag melden

    Immer noch besser als gar keine ...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Menni am 01.02.2019 13:16 Report Diesen Beitrag melden

    Immer noch besser als gar keine ...

  • loll am 30.01.2019 22:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eikiu,ganz denger meenung !!!!!????????????????????

  • Eikiu am 30.01.2019 17:54 Report Diesen Beitrag melden

    Wäre es nicht besser die Regierung würde versuchen seine Mitglieder mit der nötigen menschlischen Intelligenz auszustatten.