Corona-Pandemie

27. November 2020 19:32; Akt: 27.11.2020 19:44 Print

Luxemburg bietet seinen Nachbarn Hilfe an

LUXEMBURG – Auch wenn Luxemburg bereit ist, Corona-Patienten aus den Nachbarländern aufzunehmen, scheint dies aktuell nicht notwendig zu sein.

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Im vergangenen Frühjahr hatte Luxemburg insgesamt elf Corona-Patienten aus der französischen Region Grand-Est aufgenommen. (Bild: AFP/Jean-Christophe Verhaegen)

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Während der ersten Welle der Corona-Pandemie haben sich die Mitgliedstaaten der Euröpäischen Union in puncto Zusammenhalt nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Die Aufnahme von Patienten aus Nachbarländern, die mit einem schweren Covid-19-Verlauf kämpften, war ein strahlendes Gegenbeispiel. Auch Luxemburg tat sich in diesem Zusammenhang hervor, als das Land im Frühjahr elf Patienten aus der völlig überlasteten französischen Region Grand-Est aufgenommen hatten.

Diese Hilfe ist die Luxemburger Regierung bereit erneut anzubieten, wie das Gesundheitsministerium L'essentiel gegenüber mitteilte. «Wenn unsere Kapazitäten in den Krankenhäusern das erlauben, ist die Regierung bereit, unseren Nachbarländern zu helfen», erklärt eine Sprecherin. Luxemburg stehe diesbezüglich mit den Regierungen seiner Nachbarländern in regem Austausch.

Weniger Patienten auf der Intensivstation in Frankreich

Doch die aktuelle Lage scheint dies nicht zu erfordern. Es ist derzeit unwahrscheinlich, dass Frankreich oder Belgien Patienten ins Großherzogtum verlegen müssen. Die vor etwa einem Monat ergriffenen Eindämmungsmaßnahmen scheinen ihre Früchte getragen zu haben.

Bisher standen die Intensivstationen in den Nachbarländern unter Hochdruck. Doch die Zahlen der dort liegenden Patienten scheinen mittlerweile zurückzugehen. In Frankreich befanden sich am vergangenen Donnerstag «nur» noch 4006 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung. Und diese Zahl sollte in den kommenden Tagen weiter sinken. Frankreich sollte also in der Lage sein, alle Patienten selbst versorgen zu können. Die Verlegung von Corona-Patienten von Luxemburg nach Deutschland scheint momentan ebenfalls nicht notwendig zu sein. In Luxemburg liegen derzeit insgesamt 223 Corona-Patienten im Krankenhaus – davon 44 auf der Intensivstation. Im Großherzogtum scheinen also genügend Kapazitäten vorhanden.

(th/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Léon am 27.11.2020 22:11 Report Diesen Beitrag melden

    Mais les pays voisin ne viennent pas aider le Luxembourg eux

  • Octopus@Leon am 28.11.2020 14:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Au contraire ils viennent travailer ici, et ils ralent encore sur les luxembourgeois et les portugais.

  • Ech sin ëtt am 28.11.2020 19:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dann hun mir awer nach vill Plaatz ab eisen Spideler firwaat dann ëmmer daat gesouerts wun den Politiker an nach eppes wen hëlleft eis dann (keen)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ech sin ëtt am 28.11.2020 19:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dann hun mir awer nach vill Plaatz ab eisen Spideler firwaat dann ëmmer daat gesouerts wun den Politiker an nach eppes wen hëlleft eis dann (keen)

  • Octopus@Leon am 28.11.2020 14:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Au contraire ils viennent travailer ici, et ils ralent encore sur les luxembourgeois et les portugais.

  • Léon am 27.11.2020 22:11 Report Diesen Beitrag melden

    Mais les pays voisin ne viennent pas aider le Luxembourg eux