Um Bedarf zu decken

26. April 2019 07:00; Akt: 26.04.2019 09:34 Print

Luxemburg braucht mehr Krankenpfleger

LUXEMBURG – Der Bedarf an Pflegepersonal steigt ständig, Absolventen finden daher leicht eine Stelle. Allerdings sind viele durch die Arbeitsbedingungen abgeschreckt.

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Der Bedarf nach Pflegepersonal wächst weiterhin. (Bild: DPA/Daniel Karmann)

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«Mit dem Zuwachs und der Überalterung der Bevölkerung ist auch der Bedarf an Krankenschwestern höher als noch vor 20 Jahren», sagt Sylvain Vitali von der Fédération des hôpitaux luxembourgeois. Dementsprechend gut sind die Aussichten für angehendes Pflege- und Krankenhauspersonal.

Seit 2016 sind 134 Pflegekräfte und 77 Fachpflegekräfte, die das Lycée technique pour professions de santé absolviert haben, auf den Arbeitsmarkt gekommen. Medizinische Einrichtungen haben nach wie vor Schwierigkeiten, spezialisierte und nicht-spezialisierte Fachkräfte zu gewinnen. Sie stellen deshalb auch Personal aus der Großregion ein. Fachkräfte müssen allerdings vom Gesundheitsministerium zugelassen und mehrsprachig sein.

230 Stellenangebote innerhalb von sechs Monaten

Die komplexe Arbeit und die Arbeitsbedingungen können jedoch von der Wahl des Berufs abschrecken. Patrizia Ascani, Personalchefin im Krankenhaus Emile-Mayrisch, betont aber auch die Vorzüge: «Der Tarifvertrag im Krankenhaus sieht Leistungen wie eine 38-Stunden-Woche und 35 Tage gesetzlichen Urlaub vor.»

In den vergangenen sechs Monaten wurden 230 Stellenangebote in den Bereichen allgemeine Pflege, Hygiene und Patientenkomfort auf der Adem-Webseite veröffentlicht.

(Marion Mellinger/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • manni am 26.04.2019 08:06 Report Diesen Beitrag melden

    Fachkräfte müssen allerdings vom Gesundheitsministerium zugelassen und mehrsprachig??? sein--> schaffen selwer als Infirmier mei dat heiten ass awer leider net realität

  • bibi am 26.04.2019 13:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    schaffen och als aide soignante, an eierlech gesot....wann ech keint an Vergangenheet zereckreesen, geif ech alles leieren awa netmei als Pflegekraaft.!

  • wanna be am 26.04.2019 22:07 Report Diesen Beitrag melden

    Interessant das auch mit hilfe der dreisprachigkeit ( kein französich) mein Mann sich seit 6 Monaten dauernd bewirbt mit 20 Jahren Beruferfahrung als Fachkrankenpfleger. Traurig das die Personalabteilungen unserer Krankenhäuser nicht einmal die Freundlichkeit besitzen zu antworten bzw. abzusagen. Ich schäme mich für unser Land das doch so dringend Krankenpfleger sucht.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jo SRM am 27.04.2019 08:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich vermute das Problem ist im Bereich HR, Recruiter, Personalabteilungen zu suchen. Bei online Bewerbungen werden gewisse Algorithmen abgefragt, und so verhält sich der HR ebenfalls. Andere Theorie, der Bedarf kann noch gar nicht so hoch sein! Ich kann mir nicht vorstellen, das eine hochqualifizierte Fachkraft aus dem Bereich Notfallmedizin, Intensiv/Anästhesie, der an deutschen Unis gearbeitet und gelehrt hat, Notaufnahmen reorganisiert hat, abgelehnt wird. Und gerade die Luxemburgische Notaufnahmen hätten so eine Fachkraft als Troubleshooter trotz Audit dringend nötig! aegroti salus suprema lex

    • Berufstätiger am 29.04.2019 14:11 Report Diesen Beitrag melden

      Kann es sein, dass die Krankenhäuser gehalten sind das Durchschnittsgehalt nicht zu steigern? Da kann eine erfahrene Fachkraft in der einfachen Kostenkalkulation schnell, vordergründig(!), zu teuer sein.

    einklappen einklappen
  • wanna be am 26.04.2019 22:07 Report Diesen Beitrag melden

    Interessant das auch mit hilfe der dreisprachigkeit ( kein französich) mein Mann sich seit 6 Monaten dauernd bewirbt mit 20 Jahren Beruferfahrung als Fachkrankenpfleger. Traurig das die Personalabteilungen unserer Krankenhäuser nicht einmal die Freundlichkeit besitzen zu antworten bzw. abzusagen. Ich schäme mich für unser Land das doch so dringend Krankenpfleger sucht.

  • bibi am 26.04.2019 13:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    schaffen och als aide soignante, an eierlech gesot....wann ech keint an Vergangenheet zereckreesen, geif ech alles leieren awa netmei als Pflegekraaft.!

  • Kreckelneckel am 26.04.2019 08:13 Report Diesen Beitrag melden

    lol, mehrsprachig ? Am eescht ? Weivill franséich Infirmièren schaffen am Süden déi keen Wuert Letzebuergesch, Englesch oder Däitsch verstinn. An weivill schaffen där am Norden déi keen franséich schwetzen. Wann d'ITM mol géif d'Arbeschtskonditiounen kontrolléieren vun deenen sellechen Soin à domicile Firmen, géifen se gro Hoer kréien an genau dat ass den Grond wiesou och keen déi Berufer wëll léieren.

  • manni am 26.04.2019 08:06 Report Diesen Beitrag melden

    Fachkräfte müssen allerdings vom Gesundheitsministerium zugelassen und mehrsprachig??? sein--> schaffen selwer als Infirmier mei dat heiten ass awer leider net realität