In Luxemburg

22. September 2017 13:50; Akt: 22.09.2017 16:09 Print

Luxemburg für Flüchtlingspolitik gelobt

LUXEMBURG – Ein Kommissar für Menschenrechte, Nils Muižnieks, besuchte das Großherzogtum vier Tage lang und beurteilte die Lage im Hinblick auf die Flüchtlinge.

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Nils Muižnieks traf unter anderem die Minister Nicolas Schmit und Corinne Cahen. (Bild: Editpress/Fabrizio Pizzolante)

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Der für Menschenrechte zuständige Kommissar des Europarates, Nils Muižnieks, hat vor kurzem seinen viertägigen Besuch in Luxemburg zum Thema «Migration, Asyl und Integration» abgeschlossen. Muižnieks traf mehrere Minister, darunter Arbeitsminister Nicolas Schmit und Integrationsministerin Corinne Cahen, besuchte die Aufnahmeeinrichtungen vor Ort und führte einen Dialog mit u. a. Polizei- und NGO-Vertretern.

Nach seinem letzten Besuch in dieser Sache im Jahr 2012, lobte Muižnieks nun die «beachtlichen Anstrengungen» des Landes zur «Bewältigung der Krise». Er hob unter anderem die Aufnahme und Umsiedlung von Neuankömmlingen «aus anderen Teilen Europas und darüber hinaus» hervor.

«Es kann mehr getan werden»

Für den EU-Kommissar konnte Luxemburg «die Instrumentalisierungsfalle umgehen», um den Schutz von Neuankömmlingen zu gewährleisten – sowohl auf politischer Ebene als auch in der Zivilgesellschaft. Die Integration «aller ausländischen Kinder in das Bildungssystem (...) unabhängig von ihrer Situation», die Änderungen des Gesetzes zur Erlangung der Staatsbürgerschaft oder die Zunahme des Personals, das Asylanträge bearbeitet, wurden in seiner am Freitag veröffentlichten Zusammenfassung positiv vermerkt. 431 Flüchtlinge wurden nach Luxemburg umgesiedelt, 77 Prozent der 557 Personen, die das Großherzogtum bis Ende 2016 aufgenommen hatte.

«Dennoch kann im Großherzogtum mehr getan werden, um die Zeit für die Bearbeitung von Asylanträgen zu verkürzen und den Zugang zu Wohnraum, Beschäftigung und integrativer Bildung sicherzustellen», so Muižnieks. Ebenso wie Luxemburg werden auch die 46 anderen Mitgliedsstaaten des Europarates beurteilt.

(NC/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hahahaha am 23.09.2017 16:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Thein... bas du dat ?

  • Moos Eric am 23.09.2017 16:45 Report Diesen Beitrag melden

    jo schein an mir letzeboier kreien naischt meng ex frendin flitt op stross keen helleft muss een dann elo an den hongerstreik goen fir hellef ze kreien ma dann man mir daat emol

  • Kakamukha am 23.09.2017 15:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich kann nicht verstehen, wie man von einer gelungenen Flüchtlingspolitik redet, wenn man kriminelle oder illegal eingereiste nicht wieder abschiebt. Es ist auch keine Flüchtlingspolitik, wenn man Integration verlang, aber nichts dafür tut, damit Flüchtlinge das auch können, weil sie unserer Sprache nicht mächtig sind. Die Bearbeitungszeit für Asylbewerbern betragen etwa 1 Jahr. Warum werden diese Flüchtlinge in der Zwischenzeit nicht gezwungen ganztägig, wie Schulkinder auch, in die Schule zu gehen, wo denen die Sprache und Gesetzeskunde sowie Tradition gelehrt werden. Und zwar für jederman. Wenn ich in ein Land gehe, deren Sprache ich nicht verstehe, ist es normal das ich mich unter meinesgleichen aufhalte. Nur ist das keine Integration...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Moos Eric am 23.09.2017 16:45 Report Diesen Beitrag melden

    jo schein an mir letzeboier kreien naischt meng ex frendin flitt op stross keen helleft muss een dann elo an den hongerstreik goen fir hellef ze kreien ma dann man mir daat emol

  • Hahahaha am 23.09.2017 16:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Thein... bas du dat ?

  • Kakamukha am 23.09.2017 15:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich kann nicht verstehen, wie man von einer gelungenen Flüchtlingspolitik redet, wenn man kriminelle oder illegal eingereiste nicht wieder abschiebt. Es ist auch keine Flüchtlingspolitik, wenn man Integration verlang, aber nichts dafür tut, damit Flüchtlinge das auch können, weil sie unserer Sprache nicht mächtig sind. Die Bearbeitungszeit für Asylbewerbern betragen etwa 1 Jahr. Warum werden diese Flüchtlinge in der Zwischenzeit nicht gezwungen ganztägig, wie Schulkinder auch, in die Schule zu gehen, wo denen die Sprache und Gesetzeskunde sowie Tradition gelehrt werden. Und zwar für jederman. Wenn ich in ein Land gehe, deren Sprache ich nicht verstehe, ist es normal das ich mich unter meinesgleichen aufhalte. Nur ist das keine Integration...

  • Joe am 22.09.2017 14:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ech sin der Meenung dass mir net all Flüchtling koennen obhuelen mee ech hun mat erliewt wei virun e puer Joer eng yug.Famile huet missen zereck obwuel Kanner perfekt letzebuereg konnten an kap verdianesch Drogendealer lossen ze hei....