Einwanderung

11. Februar 2019 16:46; Akt: 11.02.2019 16:53 Print

Luxemburg gewährt nur wenige goldene Visa

LUXEMBURG – Seit der Einführung eines Gesetzes im Jahr 2008 hat das Land nur sechs Menschen wegen ihres Investitionsvorhabens eine Aufenthaltserlaubnis gewährt.

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Luxemburg hat nur sechs Aufenthaltsgenehmigungen für Investoren ausgestellt. (Bild: Editpress/Hervé Montaigu)

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Luxemburg ist kein lukrativer Ort für goldene Pässe und Visa, durch welche Ausländer aufgrund ihrer Investitionen eine Aufenthaltserlaubnis im Land erhalten können. Dies wurde am Montag von Außenminister Jean Asselborn (LSAP), Wirtschaftsminister Etienne Schneider (LSAP) und Finanzminister Pierre Gramegna (DP) auf eine Frage des Abgeordneten Mars Di Bartolomeo (LSAP) angesprochen.

Seitdem ein entsprechendes Gesetz am 29. August 2008 beschlossen wurde, haben die luxemburgischen Einwanderungsbehörden nur sechs Aufenthaltsgenehmigungen für Investoren ausgestellt. Alle wurden durch das Wirtschaftsministerium und nicht das Finanzministeriums genehmigt. Die Minister sind der Ansicht, dass das Gesetz mit «Strenge» angewandt werden sollte.

Mit der Einführung der goldenen Visa sollen «neue Qualitätsinvestoren gewonnen werden», die «an der Übernahme oder Gründung von Unternehmen oder der Vermögensverwaltung in Luxemburg beteiligt sind», wie Jean Asselborn, Etienne Schneider und Pierre Gramegna in ihrer gemeinsamen Antwort erklären. Das Gesetz von 2008 soll den «Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismus» unterstützen, indem die Antragsteller unter anderem ein Strafregister vorlegen müssen, das von ihrem Herkunftsland oder letzten Wohnsitzland ausgestellt wurde.

(jg/L'essentiel)

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