Coronavirus

12. Juli 2020 19:41; Akt: 12.07.2020 20:05 Print

Luxemburg ist für Belgien «orangene Gefahrenzone»

LUXEMBURG – Menschen, die aus Luxemburg nach Belgien zurückkehren, müssen wegen der steigenden Zahl an Neuinfektionen im Großherzogtum «besonders wachsam» sein.

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Menschen, die aus Luxemburg nach Belgien zurückkehren, müssen «besonders wachsam» sein.

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Der erneut starke Anstieg an Neuinfektionen in Luxemburg beunruhigt die Nachbarländer zunehmend. Nun hat Belgien das Großherzogtum als mittlere Gefahrenzone eingestuft und als «orangene Zone» markiert. Die Botschaft ist klar: Ihre Bewohner sind aufgerufen, «wachsamer» zu sein, insbesondere im Hinblick auf die Einhaltung von Abstands- und Hygienemaßnahmen. Im Falle von Fieber würden demnach die aus Luxemburg zurückkehrenden Personen selbst unter Quarantäne gestellt.

Obwohl Belgien derzeit nicht beabsichtigt, die 40.000 belgischen Grenzpendler daran zu hindern, jede Nacht nach Hause zurückzukehren, bleibt dies eine bedeutende Entwicklung. Die luxemburgische Gesundheitsministerin Paulette Lenert hat erklärt, dass «zehn Prozent der Infizierten Grenzgänger sind». Diese Tatsache hat die belgischen Behörden alarmiert, die daher beschlossen haben, Maßnahmen zu ergreifen.

Luxemburg auf «schwarzen Listen»

Zumal die Zahlen vom Sonntag nicht gerade beruhigend sind. Mit 83 Infektionen bei 4.522 durchgeführten Tests und einem zusätzlichen Todesfall war es für Luxemburg ohnehin schon ein schwarzer Tag.

Andere Länder waren sogar noch strenger als Belgien. Dänemark, Finnland und Litauen haben ihre Grenzen für die Einwohner Luxemburgs geschlossen. Estland, Lettland und Norwegen verhängen Quarantänemaßnahmen für Rückkehrer aus dem Großherzogtum, während Zypern bei der Ankunft einen negativen Test fordert, der nicht älter als drei Tage ist.

(th/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • René Petry am 13.07.2020 12:20 Report Diesen Beitrag melden

    @Sylvie: wer behauptet denn dass Luxemburger als einzige feiern. Zuerst lesen, dann verstehen, dann kommentieren.

  • Mariännchen am 13.07.2020 09:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zuhause werden die Abstände noch weniger eingehalten, die erhöhte Infektionsrate kommt schliesslich von Privatpartys. Die Gastronomie sorgt schliesslich für die Abstände; schwarze Schafe natürlich ausgenommen. Die gilt es dann für immer zu schliessen.

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  • Belsch am 13.07.2020 09:11 Report Diesen Beitrag melden

    Also ech war iwer de Weekend an der Belsch. Do as et wéi wann et kee Virus gëtt: Néierens Maskepflicht, an de Bistroen gëtt gesongen a gedanzt, herrlech, et war wéi fréier. An de Buttéker hu se awer e Samsden Maskepflicht agefouert. An am Hotel do louch awer och an engem Zëmmer een, deen haat an der Nuecht anstänneg den Houscht.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Knouterketti am 13.07.2020 13:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Et waer interessant mol ze wessen wei vill Frontaliers bei den Neiinfektiounen sinn

  • René Petry am 13.07.2020 12:20 Report Diesen Beitrag melden

    @Sylvie: wer behauptet denn dass Luxemburger als einzige feiern. Zuerst lesen, dann verstehen, dann kommentieren.

  • Mariännchen am 13.07.2020 09:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zuhause werden die Abstände noch weniger eingehalten, die erhöhte Infektionsrate kommt schliesslich von Privatpartys. Die Gastronomie sorgt schliesslich für die Abstände; schwarze Schafe natürlich ausgenommen. Die gilt es dann für immer zu schliessen.

    • Sylvie am 13.07.2020 11:32 Report Diesen Beitrag melden

      Mariännchen, so ein Blödsinn, als ob die Luxemburger die einzigen wären die "feiern"!!! Wo die Deutschen doch gestern am Ballermann wieder alle Hemmschwellen verloren. Und die anderen "Saubermänner" die Belgier und Franzosen sitzen auch zuhauf und ohne Masken und Abstand in den Cafés.

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  • Belsch am 13.07.2020 09:11 Report Diesen Beitrag melden

    Also ech war iwer de Weekend an der Belsch. Do as et wéi wann et kee Virus gëtt: Néierens Maskepflicht, an de Bistroen gëtt gesongen a gedanzt, herrlech, et war wéi fréier. An de Buttéker hu se awer e Samsden Maskepflicht agefouert. An am Hotel do louch awer och an engem Zëmmer een, deen haat an der Nuecht anstänneg den Houscht.

    • Sylvie am 13.07.2020 11:35 Report Diesen Beitrag melden

      Belsch, e kann keen mir soen dat de Virus an der Belsch einfach esou verschwonnen ass. Si soen eben net d'Wouerecht, einfach fir nemmen gudd do ze stoen. An dat gellt och fir déi aaner "Saubermänner"!!!

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  • Love am 13.07.2020 08:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich höre immer von steigenden Zahlen. Warum müssen die Leute immer übertreiben? Schließt die Cafés, Bars etc. Könnt ihr nicht zuhause saufen? Müsst ihr jetzt unbedingt am Ballermann rumhängen? Das sollte man per Gesetz verbieten.

    • Sylvie am 13.07.2020 11:37 Report Diesen Beitrag melden

      Love, ich glaube kaum dass viel Luxemburger am "Ballermann rumhängen". Das ist doch eher eine "Spezialität" der Deutschen, wie man am Wochenende wieder mal festellen konnte. Oder der Engländer.

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