Für medizinische Zwecke

29. März 2019 17:51; Akt: 29.03.2019 18:18 Print

Luxemburger Staat hat für 50.000 Euro Gras gekauft

LUXEMBURG – Die Gesundheitsbehörde hat drei verschiedene Sorten Cannabis aus Kanada ins Großhertzogtum importiert. Sie unterscheiden sich in THC- und CBD-Werten.

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In Luxemburg laufen die Vorbereitungen zur kompletten Legalisierung von Marihuana. (Bild: DPA)

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Die Ärzte des Großherzogtum dürfen seit Juli 2018 Cannabis als Medikament verschreiben. Wie aus einer Antwort des Gesundheits- und Außenministeriums auf die parlamentarische Frage des Piraten-Abgeordneten Marc Goergen hervorgeht, hat der Luxemburger Staat die dafür vorgesehenen Cannabis-Produkte in Kanada gekauft – und dafür bisher rund 50.000 Euro ausgegeben.

Zuvor habe sich die Gesundheitsbehörde bei verschiedenen Produzenten erkundigt. Die Wahl fiel schließlich auf drei Sorten des kanadischen Unternehmens, die unterschiedliche THC- und CBD-Mengen beinhalten. Das THC ist für den Rausch verantwortlich, das CBD wirkt beruhigend. Die Produkte werden nur in Krankenhausapotheken herausgegeben. Dadurch könne der Staat den Gebrauch genau kontrollieren und illegale Handlungen rasch erkennen.

Enger Kontakt zu den Niederlanden

Wie die zuständigen Minister Étienne Schneider und Jean Asselborn mitteilen, werde demnächst eine weitere Bestellung folgen, bei der Cannabis-Öl importiert werden soll, das nicht geraucht wird.

Die Planungen für die komplette Legalisierung vom Marihuana seien darüber hinaus fortgeschritten. Diesbezüglich stünde die Regierung in engem Kontakt mit den Niederlanden und Kanada, um deren Legalisierungsmodelle zu prüfen. Für ein Fazit sei es jedoch noch zu früh.

(sw/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Lux am 31.03.2019 13:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eso appes muss dach EU weit reguleiert gin! Soss get daat neicht

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  • Trimi am 30.03.2019 09:52 Report Diesen Beitrag melden

    Dann sollen sie auch Koks, Speed, LSD, etc... importieren und maechtig Geld machen.

  • jimbo am 29.03.2019 20:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hoffentlech kritt meng Ex dat net mat, sos ass dat innerhalb enger Woch fort.... ;P

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Lux am 31.03.2019 13:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eso appes muss dach EU weit reguleiert gin! Soss get daat neicht

    • besser national regelen ! ... am 01.04.2019 10:01 Report Diesen Beitrag melden

      ... soss geht ët wéih mat der Reguléirung vun den Toilettespühlungen oder Brexit ... d.h. keng Eenëgung! ... an dofir ass et besser d'Legaliséirung als 1. mol national ze regelen, sou wéih Summer- a Wanterzeit, well soss jéitzen sie all duerjerneen a keen lauschtert no, sou dat eng Ofstëmmung onméiglech gëtt an dat Ganzt zidd sech sou an d'Längt, dat keen Enn vun der Diskussioun ofzegesin ass an den Zeitpunkt vun der Decisioun ëmmer weider rausgeschuëwen gëtt! ... ...

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  • Lol am 30.03.2019 20:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So langsam aber sicher

  • jimbo am 30.03.2019 15:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weil der Luxemburger Staat evtl. erkannt hat dass man damit Geld verdienen kann wenns denn mal offiziel erlaubt ist und sie die Kontrolle darauf haben

    • Jeff Schmitt am 31.03.2019 18:05 Report Diesen Beitrag melden

      Ech denken mol „Geld verdengen“ ass weineger Ziel. Eier „Geld spueren“ well dei ganz Verfolgung vun Cannabis kascht mei wei Verfolgung vun allen anneren Drogen zesummen (Police, Gerichter, Prison). Ausserdem land do viel Geld an den Teschen vun illegalen Grupeierungen dei domat Zwangsprostituion an anner Delikter vier finanzeieren kennen.

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  • Trimi am 30.03.2019 09:52 Report Diesen Beitrag melden

    Dann sollen sie auch Koks, Speed, LSD, etc... importieren und maechtig Geld machen.

  • jimbo am 29.03.2019 20:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hoffentlech kritt meng Ex dat net mat, sos ass dat innerhalb enger Woch fort.... ;P

    • Marie Jane's lover am 18.04.2019 09:16 Report Diesen Beitrag melden

      Haha shots fired! XD

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