Aussenpolitik

01. März 2021 20:20; Akt: 01.03.2021 20:34 Print

Luxemburg schickt 1,85 Millionen Euro in den Jemen

LUXEMBURG/SANAA – Während Krieg und Hungersnot im Jemen wüten, will das Großherzogtum das Land finanziell unterstützen.

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Luxemburg kündigte am Montag an, Hilfsgelder in Höhe von 1,85 Millionen Euro nach Jemen zu schicken. Das Land ist derzeit der Schauplatz einer der weltweit schlimmsten humanitären Katastrophen. Diese Unterstützung werde über das Welternährungsprogramm, das Internationale Komitee des Roten Kreuzes, den Gemeinsamen Humanitären Fonds der Vereinten Nationen für den Jemen und Nichtregierungsorganisationen abgewickelt, wie die luxemburgische Regierung in einer Erklärung mitteilte.

Außenminister Jean Asselborn erklärte, er sei «äußerst besorgt über die brutale Eskalation der Kämpfe» und die Verschlechterung der Situation trotz des im Dezember 2018 unterzeichneten Stockholm-Abkommens. «Nur eine politische Lösung unter Einbeziehung aller betroffenen Parteien, einschließlich der Zivilgesellschaft, kann dem Konflikt im Jemen ein Ende setzen», betonte er.

Uno warnt vor Hungersnot

Am Rande der Geberkonferenz konnte sich Asselborn mit seinem jemenitischen Amtskollegen Ahmed Awad bin Mubarak treffen. Die beiden begrüßten das erneute diplomatische Engagement der Vereinigten Staaten zugunsten einer Lösung des Konflikts.

In den letzten Tagen hat die Uno vor einer Hungersnot gewarnt. Die Hälfte der jemenitischen Kinder unter fünf Jahren wird bis 2021 unterernährt sein, und viele könnten aufgrund mangelnder humanitärer Hilfe sterben. Der verheerende Krieg droht den Jemen in einen «unhaltbaren Zustand» zu versetzen. Das Land werde nach Angeben der UN nur sehr schwer wieder aufzubauen sein.

(nc/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Aarbechtsdeier am 02.03.2021 07:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Majo super Letzebuerg ech wärt 2023 drun denken hoffentlech och mehrheet vum Vollek miir brauchen nei fresch Parteien an domadder och neit Blutt an eiser momentaner stupider Regierung

  • hub am 01.03.2021 22:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jo jo sohs kann den Asselborn nit schlaffen

  • idiot am 02.03.2021 01:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Un mir elo hei keng aner PROBLEMER ewei zb Hotel an Restaurent do schafen och Leit an den Dellens dei micht alles zou BB sei Gehalt geet virun du Topoert wie bezuelt daat alles x mir aerem well hien huet jo villes fir neischt

Die neusten Leser-Kommentare

  • Für welche korrupte Politiker-Bande am 02.03.2021 09:22 Report Diesen Beitrag melden

    solange an Kriegseinsätze "Geld zu verdienen" ist, wird "kein Frieden eintreten"!

  • M.T. am 02.03.2021 08:36 Report Diesen Beitrag melden

    Besser wäre an die Frauen gratis Antibabypille zu verteilen , und an die Bevölkerung Nahrungsmittel anstatt den oberen Befehlshabern Millionen in den A.... zu stecken welche dann doch nur für sich selbst schauen und Waffen anschaffen. Traurig aber leider wahr!

  • Aarbechtsdeier am 02.03.2021 07:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Majo super Letzebuerg ech wärt 2023 drun denken hoffentlech och mehrheet vum Vollek miir brauchen nei fresch Parteien an domadder och neit Blutt an eiser momentaner stupider Regierung

  • idiot am 02.03.2021 01:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Un mir elo hei keng aner PROBLEMER ewei zb Hotel an Restaurent do schafen och Leit an den Dellens dei micht alles zou BB sei Gehalt geet virun du Topoert wie bezuelt daat alles x mir aerem well hien huet jo villes fir neischt

  • Immer das gleiche am 01.03.2021 23:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    1,85 Millionen? Ich habe eine Idee, die wirksamer ist und viel weniger kostet. Einfach keine Waffen und Kriegsmaterial mehr nach Afrika verkaufen.

    • Dann könnten ja die spendierfreudigen am 02.03.2021 09:24 Report Diesen Beitrag melden

      Staatsoberhäpte keine "humane Hilfe" leisten!

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