Drei Millionen Budget

31. August 2021 10:17; Akt: 31.08.2021 10:55 Print

Luxemburg will 30 Kilogram Gras bestellen

LUXEMBURG – Das Gesundheitsministerium plant, für 2021 rund 30 Kilogram Cannabis für medizinische Zwecke zu kaufen. Beim Finanzminister wurden dafür drei Millionen Euro beantragt.

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Luxemburg will für drei Millionen Euro Cannabis für medizinische Zwecke kaufen. (Bild: DPA/William Archie/Symbolbild)

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Luxemburgs Gesundheitsministerium will für das Jahr 2021 30 Kilogramm Cannabis im Wert von rund drei Millionen Euro kaufen. Das geht aus Zahlen hervor, die das Ministerium in einer parlamentarischen Antwort an den Piraten-Abgeordneten Sven Clement am Dienstag nannte. Clement erkundigte sich erneut bei Gesundheitsministerin Paulette Lenert nach dem aktuellen Stand bei Luxemburgs Cannabis-Bestellungen.

Auf die neuerliche Ausschreibung des Ministeriums habe sich bislang zwar drei Unternehmen gemeldet, jedoch sind nach Ministeriumsangaben zwei der erhaltenen Angebote nicht zulässig. Bleibt bislang nur das Angebot der Anbieter Canopy und Tilray, die jeweils über ihre deutschen Tochterfirmen die Belieferung angeboten haben. Das Cannabis der Anbieter werde laut Santé in Portugal und Kanada angebaut. Tilray beliefert zudem auch an Deutschland, Portugal, Polen, Irland und Israel. Mit Frankreich kooperiert das Unternehmen zudem in einem Pilotprojekt.

Im Haushalt sind dafür bislang 800.000 Euro vorgesehen, sodass laut Gesundheitsministerium das Finanzministerium von Pierre Gramegna zunächst einer Erhöhung zustimmen müsse. Die rund 30 Kilogramm Cannabis teilen sich auf in zwei Produkte auf. Den Löwenanteil macht dabei Cannabis mit einem THC-Gehalt von 18 Prozent und einem CBD-Gehalt von unter einem Prozent. Davon hat das Ministerium 28,5 Kilogramm bestellt.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fränk mam starkem Arm am 31.08.2021 13:06 Report Diesen Beitrag melden

    ech haat schonmol 1gram widd kaaf fir 2000 euro bei eingem guddem Dieler

  • Jang den Nettblannen am 31.08.2021 11:09 Report Diesen Beitrag melden

    Am Afghanistan ass en lo belleg.

  • Cannabisclub de luxe am 01.09.2021 08:10 Report Diesen Beitrag melden

    mir hätten manner Problemer, wa mir ons se net selwer géifen machen andems mir ons selwer Steng an de Wee leeën an dann d'Hänn an de Schouss ... firwat net hei am Land ubauen? regional ass in! firwat emmer alles outsourcen? hu mir dann keen eegent Selbstbewosstsein méih a machen nach just all Blödsinn mat, de Bréissel ons diktéiërt? oder kucken mir just, wat déih aner machen a machen et dann no nom Motto 1 Aaf mëcht der 100? kënne mir net 1mol och Eegeninitiativ weisen? Arbechtsplatzen schafen, anstatt se all mat der opgezwongener Digitalisationéirung an Coronamassenmassnahmen ze vernichten!?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Michael Knodt am 24.09.2021 13:20 Report Diesen Beitrag melden

    Sagt mal rechnet hier keiner mal nach? Das wären 100 Euro/ Gramm. Im Großhandel kostet das aber nur 10 Euro im Schnitt, das kann man anhand der deutschen Apotheken errechnen. Dem würde ich auch gerne mal Brokkoli verkaufen :-).

  • Patrick am 23.09.2021 23:40 Report Diesen Beitrag melden

    Firwat gin net hei am land plantagen gemach, dat geif vill geld spueren an dobei nach arbechstsplatzen schaafen

  • Lilalo am 21.09.2021 10:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Guy Michel Di machen dat bestemmt schon klamhemleg

  • Lilalo am 21.09.2021 10:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Valchen Vergiess di Blo net

  • Guy Michels am 01.09.2021 13:43 Report Diesen Beitrag melden

    Wäre eigentlich Aufgabe der Grünen, so etwas selbst zu züchten, um dem Staat beim Sparen zu helfen.