Umweltherausforderungen

27. Februar 2019 14:55; Akt: 27.02.2019 18:25 Print

Luxemburg will als «Klimapionier» gelten

LUXEMBURG – Die Regierung arbeitet an einem «ehrgeizigen, jedoch realistischen» Energie- und Klimaplan.

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Luxemburg will seine Klimaambition erhöhen, so Umweltministerin Dieschbourg und der Energieminister Turmes. (Bild: L'essentiel)

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Der Aktionsplan 2013-2020 ist nicht einmal abgeschlossen und schon startet die Luxemburger Regierung bereits den Plan für 2021-2030. Denn das Großherzogtum will im Bezug auf das Klima keine Zeit verlieren. Jedes EU-Land muss seine Maßnahmen und Ziele bis zum 31. Dezember 2019 vorgelegt haben. Luxemburg hat bereits am 13. Februar ein erstes Dossier bei der Europäischen Kommission eingereicht. Am Mittwoch wurde es veröffentlicht.

Es geht nicht mehr darum, an die Dringlichkeit zu erinnern, es muss «schneller gehandelt werden und das Ambitionsniveau muss erhöht werden», sagen Umweltministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng) und Energieminister Claude Turmes (Déi Gréng). Bis 2030 wird sich Luxemburg auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien konzentrieren, deren Anteil am Energieverbrauch bis 2030 insgesamt 25 Prozent erreichen soll, und zwar über Wind, «große Photovoltaikanlagen» und Geothermie. Eine Branche mit «erheblichem» Potenzial.

Start-Ups und Investmentfonds anziehen

«Ein Minimum von 25 Prozent an erneuerbaren Energien ist unerlässlich, um mit dem Pariser Abkommen übereinzustimmen», betont die Regierung, die sich als «Pionier» zeigen möchte. Gesprochen wird hier von der Leistungsfähigkeit von Gebäuden, der Wachsamkeit im Hinblick auf die industrielle Tätigkeit, aber auch von der Niederlassung von spezialisierten Start-Ups und dem Wunsch, Luxemburg zum «Weltmarktführer bei Investmentfonds» für Energieeffizienz und erneuerbaren Energien zu machen.

Der Plan für 2021-2030 zielt ebenfalls darauf ab, den Verkauf von Treibstoff durch eine neue Steuer auf Erdölprodukte zu reduzieren. Im Hintergrund wird außerdem der Fokus auf einer nachhaltigen Mobilität liegen, um einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen zu leisten. Ab 2021 werden unter anderem die Auswirkungen des kostenlosen öffentlichen Verkehrs untersucht. In den kommenden Monaten wird eine Bevölkerungsbefragung durchgeführt, um die gesamte Bevölkerung aktiv an diesen nationalen Plan einzubeziehen.

(Nicolas Chauty/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Luc Bausch am 27.02.2019 20:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Steuern auf Sprit um den Verbrauch zu senken. Klingt gut, aber ohne richtige Alternative iirgentwie blöd! Elektroautos für Normalverdiener zu teuer und Hybrid ist antscheinend auch schlecht!

  • De Sandmännchen am 03.03.2019 08:23 Report Diesen Beitrag melden

    Daat ass jo schéine mat deene grange Fonds, mä da muss mol festgehaal gin, waat allés geng ass. Jiddefalls këne mer nët ëmmer weider wuessen a weider konsomméiren wi bis lo!

  • Patrick W. am 28.02.2019 10:47 Report Diesen Beitrag melden

    KEROSIN Steier ... stoung am Wahlprogramm vun "dei gréng". Wou ass se dann ?

Die neusten Leser-Kommentare

  • De Sandmännchen am 03.03.2019 08:23 Report Diesen Beitrag melden

    Daat ass jo schéine mat deene grange Fonds, mä da muss mol festgehaal gin, waat allés geng ass. Jiddefalls këne mer nët ëmmer weider wuessen a weider konsomméiren wi bis lo!

  • jimbo am 28.02.2019 13:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einfach mol op all Gebäi Solarzellen dropmachen!! Vum Stadt finanzeiert, Stromprais geet erof, iwwerall Ökostrom.

  • Patrick W. am 28.02.2019 10:47 Report Diesen Beitrag melden

    KEROSIN Steier ... stoung am Wahlprogramm vun "dei gréng". Wou ass se dann ?

  • Luc Bausch am 27.02.2019 20:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Steuern auf Sprit um den Verbrauch zu senken. Klingt gut, aber ohne richtige Alternative iirgentwie blöd! Elektroautos für Normalverdiener zu teuer und Hybrid ist antscheinend auch schlecht!