Luxemburg

22. November 2021 08:05; Akt: 22.11.2021 08:26 Print

Luxemburg will bei Impfung der Kinder «sicher sein»

LUXEMBURG – Die Frage der Impfung von Kindern unter zwölf Jahren ist in Luxemburg noch nicht geklärt. Man wolle die neue Nutzen-Risiko-Berechnung abwarten.

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Die USA haben Anfang November begonnen, Millionen von Kindern im Grundschulalter zu impfen. (Bild: DPA/Noah Berger)

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Noch ist nicht geklärt, ob auch im Großherzogtum bald Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren gegen Corona geimpft werden sollen - anders als in Israel, den USA oder Österreich. Doch in Luxemburg will man noch die Antwort aus einer neuen Nutzen-Risiko-Berechnung abwarten will.

Ein Grund für die abwartende Haltung ist, dass im Großherzogtum - im Gegensatz zu anderen Ländern - kein dramatischer Anstieg der Infektionsfälle bei Kindern festgestellt wurde, wie Dr. Isabel De La Fuente, Kinderärztin und Spezialistin für Infektionskrankheiten am CHL, versichert. «Trotz einer sehr hohen Infektionsrate bei Kindern ist die Rate der Krankenhauseinweisungen und Komplikationen derzeit sehr niedrig, mit bislang null Todesfällen in Luxemburg», sagt sie. «Weltweit sind jedoch Kinder an Covid gestorben, darunter mehrere Hundert in den USA».

«Wir müssen sicher sein, dass der Impfstoff bei Kindern kaum Nebenwirkungen hat»

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden in Luxemburg bislang 124 Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren mit Corona auf der Normalstation und fünf auf der Intensivstation stationär behandelt. Bisher ist der Impfstoff von Pfizer der einzige, der für Fünf- bis Elfjährige zugelassen ist. Doch das Großherzogtum wartet auf die Stellungnahme der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA), um zu entscheiden, «wie dieser Impfstoff bei Kindern am besten eingesetzt werden kann», erklärt Dr. De La Fuente.

Die Daten aus den USA, wo die Impfung der Kinder Anfang November begonnen hat, würden ebenfalls geprüft, bestätigte Dr. Thérèse Staub, Leiterin der Abteilung für Infektionskrankheiten am CHL, bereits Mitte November. Kinder haben ein geringes Risiko für schwere Verläufe. «Wenn man sie impft, will man vor allem verhindern, dass sie ein Sammelbecken für das Virus sind», erklärt sie, «wir müssen sicher sein, dass wir es mit einem Impfstoff zu tun haben, der bei Kindern kaum Nebenwirkungen hat».

(Nicolas Martin/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • De_klenge_Fuerzkapp am 22.11.2021 17:42 Report Diesen Beitrag melden

    Was für ein langweiliger Zirkus hier . . .

  • Kromm Politik am 22.11.2021 10:17 Report Diesen Beitrag melden

    Sollen elo dei Klengst engem onverhältnismeissegen Risiko ausgesaat gin fir ze verhennert das sie en Sammelbecken sinn obwuel se bis elo keen waren. Well d'Impfung keng voll Immuniteit verschaaft mecht daat guer keen Sënn. Durch den Covidcheck duerfen elo Positiver mat engem grengen Pass iwerall hin an do gesinn se keen Problem. Dei sinn all seriös an bleiwen bestemmt doheem bei positivem Test... Weini ginn endlech d'Infirmieren besser bezuelt an hinnen besser Konditiounen ermeiglecht?? Daat ass schon seit laang vierun Cornona iwwerfälleg, do gouf sech nach gebrätzt wann do gespuert gouf.

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  • oh oh am 22.11.2021 12:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oh...den Chicago as en Hellseher.

Die neusten Leser-Kommentare

  • De_klenge_Fuerzkapp am 22.11.2021 17:42 Report Diesen Beitrag melden

    Was für ein langweiliger Zirkus hier . . .

  • oh oh am 22.11.2021 12:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oh...den Chicago as en Hellseher.

  • hihi am 22.11.2021 11:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ech gin demonstreieren, wien mescht mat elo gin ons Klengsten nach mat dran gezun an daat geet elo duer!!!! allez Leit, erwäscht dach emol!!!!

    • @hihi am 22.11.2021 14:17 Report Diesen Beitrag melden

      Hihi, ech si scho laang waakreg, hihi, ech si just net an de Kapp gesch***, hihihi.

    • jang am 22.11.2021 14:17 Report Diesen Beitrag melden

      Die "Kleinsten" wachsen ja noch und werden später genau so deppert wie die Eltern.... also, früh übt sich! :))

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  • Rob am 22.11.2021 10:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    do hunn ech meng zweiwelen

  • Abbes am 22.11.2021 10:52 Report Diesen Beitrag melden

    Man soll sofort mit dem Impfen anfangen. Die Impfung für alle Kinder zwischen 2 und 18 soll Pflicht werden. Diese Kinder, welche nicht mal eine Maske tragen, stecken sich im Schulhof an und geben das Virus an ihre Eltern und Grosseltern weiter, welche dann die Kraneklnhäuser füllen.

    • Chang am 22.11.2021 14:22 Report Diesen Beitrag melden

      Ganz genau, nur dass NIEMAND das zur Kenntnis nehmen will! Auch wenn die Kinder gar nicht erkranken, so schleppen sie doch diese Sauerei weiter und stecken uns an!

    • Claude am 22.11.2021 15:05 Report Diesen Beitrag melden

      Ah lo hun mer et alleguerten Kanner si schold, net deen Aalen den owes feieren geet den Virus sech afänkt an un seng Enkelkanner waidergeet dei dann den Virus an der Schoul verdeelt. Wann alleguerten Erwuessener geimpft wieren geingen Kanner et och net kreien.

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