Grenzregion

22. Mai 2019 17:50; Akt: 22.05.2019 18:23 Print

Luxemburg will nicht an Metz und Trier zahlen

METZ/TRIER - Die luxemburgische Regierung hat auf die Forderung aus den Grenzgemeinden reagiert: Sie will die von Grenzgängern gezahlten Steuern nicht umverteilen.

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«Unsere Politik ist es, in beiden Ländern in die Infrastruktur zu investieren», antwortete Corinne Cahen, Ministerin für die Großregion. (Bild: Editpress)

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Die Bürgermeister von Metz und Trier hatten eine Forderung aufgestellt: Sie verlangten eine Umverteilung der von Grenzgängern an Luxemburg gezahlten Steuern. Vorbild dafür war ein bestehendes Abkommen mit Belgien. Derzeit erhält Belgien aus Luxemburg einen jährlichen Beitrag von 30 Millionen Euro, der dann weiter an die Gemeinden mit einem hohen Anteil von Grenzbewohnern verteilt wird.

Corinne Cahen (DP), die luxemburgische Ministerin für die Großregion, reagierte am Dienstagabend auf diese Handhabung. Dabei folgte sie der Linie von Premierminister Xavier Bettel aus dem vergangenen Jahr und lehnte die Forderung ab. Laut dem luxemburgischen Wirtschaftsmagazin paperjam.lu sagte sie auf einer Konferenz in Arlon: «Anstatt Geld zu zahlen, das die Gemeinden wahrscheinlich nicht erreichen wird, investieren wir in die Infrastruktur beider Länder, was am Ende den Grenzgängern zugute kommen wird, beispielsweise beim Schienenverkehr und auch was Parkplätze angeht.»

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jutta H. am 23.05.2019 06:52 Report Diesen Beitrag melden

    Diese Grenzgemeinden sollten froh sein, dass ihre Einwohner einen guten Job haben und das verdiente Geld in ihre Wirtschaft fliesst. Dafür noch Geld von Luxemburg zu verlangen ist meiner Meinung nach sehr frech.

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  • Jean de Soleuvre am 23.05.2019 07:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frankräich: Cattenom ofschalten an dann kennen mir ufänken mat diskutéieren Däitschland:eng direkt Zuchverbindung Lëtzebuerg op Saarbrëcken ouni iwwer Tréier ze fuehren dann kennen mir ufänken mat diskutéieren

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  • Pia am 23.05.2019 16:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jutta genee esou ass et

Die neusten Leser-Kommentare

  • Den Housecker am 27.06.2019 12:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Well mir Sie hei schaffen loossen hun dei Länner 105.000 Chaumeuren manner!

  • Julie am 23.05.2019 16:39 Report Diesen Beitrag melden

    Grenzgänger geben fast ihr ganzes Geld in ihren respektiven Ländern aus, dieses Geld ist für die luxemburgische Wirtschaft verloren, bei Rentner gilt dies zu 100 %. Ausserdem verdienen Grenzgänger den gleichen Lohn, wohnen kostet aber nur die Hälfte. Wenn dann noch ein Firmenauto ins Spiel kommt dann kommt sozusagen noch das km-Geld obendrauf.

  • Pia am 23.05.2019 16:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jutta genee esou ass et

  • wat eppes am 23.05.2019 14:57 Report Diesen Beitrag melden

    Sinn mol virwetzeg wei laang mer nach d'Mär vum Raichtum vum Land weider erzielt kreien. Misst et net eichter héeschen 'd' Mellechkuh vun der Groussregioun?'

  • Lösung am 23.05.2019 13:22 Report Diesen Beitrag melden

    Neues Gesetzt einbringen, welches die in Luxembourg wohnenden Arbeiter/Arbeitslosen bevorzugen müssen, sowie wie in der Schweiz.