Corona-Pandemie

09. April 2020 18:04; Akt: 09.04.2020 18:46 Print

Staat hat bereits 16,5 Millionen Soforthilfe gezahlt

LUXEMBURG – Rund 3300 Kleinstunternehmen und Selbständige haben bereits die finanzielle Unterstützung zur Bewältigung der Krise erhalten.

storybild

Kleinstunternehmen und Selbständige können aufgrund der Corona-Krise eine Soforthilfe beantragen. (Bild: Editpress)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Um die wirtschaftlichen Schäden durch die Corona-Krise zu begrenzen, hat die Regierung am 25. März eine Soforthilfe in Höhe von 5000 Euro für Kleinstunternehmen und Selbständige beschlossen.

Bislang sind nach Angaben des Mittelstandsministerium etwa 14.600 Anträge dazu gestellt worden. Davon seinen 4.800 bearbeitet und mehr als 400 Fragen zu dem Thema beantwortet worden. Innerhalb von acht Tagen hätten rund 3300 Antragsteller die finanzielle Unterstützung erhalten – insgesamt seien also 16,5 Millionen Euro ausgezahlt worden.

Mindestumsatz in Höhe von 15.000 Euro

«Kleinstunternehmen und Selbständige sind in Krisen dieser Art am anfälligsten. Deshalb ist es wichtig ist, schnell und effektiv zu reagieren», erklärt Mittelstandsminister Lex Delles: «Wir werden weiterhin jeden Antrag schnell und sorgfältig analysieren, um eine effiziente Unterstützung zu gewährleisten.» Etwa 1900 Anträge seien zurückgeschickt worden, weil sie nicht korrekt ausgefüllt waren.

Die Soforthilfe richtet sich an Unternehmen, die nicht mehr als neun Beschäftigten haben, ihre Tätigkeit aufgrund der Gesundheitskrise unterbrechen mussten und deren Jahresumsatz mindestens 15.000 Euro beträgt. Desweiteren teilt das Ministerium mit, dass die Auszahlung von Investitionsbeihilfen für kleine und mittlere Unternehmen beschleunigt worden sei, um potenzielle Liquiditätsengpässe zu vermeiden. In diesem Zusammenhang wurden rund vier Millionen Euro ausgezahlt.

(pp/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.