Coronavirus

26. März 2020 16:20; Akt: 26.03.2020 18:01 Print

Ausbruch in Bartringer Altenheim – eine Tote

BARTRINGEN – In einem Wohnheim für ältere und pflegebedürftige Menschen sind derzeit 15 Bewohner mit Corona infiziert. Eine Bewohnerin ist an Covid-19 bereits verstorben.

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In einem Seniorenheim in Bartringen ist eine Bewohnerin an Covid-19 gestorben.

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Das Pflegeheim «Les Parcs du 3ème Age» in Bartringen ist derzeit von der Coronavirus-Epidemie im Großherzogtum besonders schlimm betroffen. Wie Reporter.lu am Donnerstag berichtet, verstarb eine der Bewohnerinnen am Mittwochabend an den Folgen von Covid-19. Derzeit seien 15 weitere Bewohner des Heimes mit dem Coronavirus infiziert.

Dem Bericht zu Folge habe das Heim außerdem mit einem erhöhten Krankenstand der Mitarbeiter zu kämpfen. Das Heim ist auf rund 130 Bewohner ausgelegt und hat 150 Mitarbeiter, 30 von ihnen seien nach bekanntwerden der Infektionen nicht zum Dienst erschienen. Auf der Homepage des Seniorenheimes ist zu lesen, dass bereits seit dem 9. März die Angehörigen gebeten werden, ihre Angehörigen nicht mehr zu besuchen.

Das Seniorenheim wird von der Stiftung «Les Parcs du 3ème Age» betrieben. Deren Präsident Paul Geimer sagt laut Reporter.lu, man habe die infizierten Senioren im ersten Stock des Heimes isoliert. Die Etage sei vom Rest des Hauses abgeriegelt. Neben den 15 Bewohnern seien überdies auch zwei Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Auf Nachfrage von L'essentiel wollte sich das Heim am Donnerstagnachmittag nicht zu der Situation äußern.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pit Meier am 26.03.2020 21:27 Report Diesen Beitrag melden

    Wir sind 4 Personen. Gesund. Nicht Risikopatienten. Seit 2 Wochen haben wir zu niemandem Kontakt, weder direkt noch indirekt. Im Altenheim sind 130 Menschen, wahrscheinlich alle Corona-Risikopatienten. Sie werden betreut von 150 Mitarbeitern, die wiederum Kontakt zu ihren Familien haben. Nehmen wir an im Durchschnitt zu 3 Personen. D.h. die Menschen im Altenheim haben direkt oder indirekt Kontakt zu 450 Menschen. Macht es Sinn, dass junge Leute mit minimalem Risiko eingesperrt werden, während Risikopatienten hunderten von potentiellen Überträgern ausgestzt sind?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pit Meier am 26.03.2020 21:27 Report Diesen Beitrag melden

    Wir sind 4 Personen. Gesund. Nicht Risikopatienten. Seit 2 Wochen haben wir zu niemandem Kontakt, weder direkt noch indirekt. Im Altenheim sind 130 Menschen, wahrscheinlich alle Corona-Risikopatienten. Sie werden betreut von 150 Mitarbeitern, die wiederum Kontakt zu ihren Familien haben. Nehmen wir an im Durchschnitt zu 3 Personen. D.h. die Menschen im Altenheim haben direkt oder indirekt Kontakt zu 450 Menschen. Macht es Sinn, dass junge Leute mit minimalem Risiko eingesperrt werden, während Risikopatienten hunderten von potentiellen Überträgern ausgestzt sind?