Moselwinzer

07. September 2017 12:01; Akt: 07.09.2017 12:16 Print

Luxemburger bei regionalem Wein knausrig

MACHTUM - Luxemburger Privatwinzer wollen mit ihren Weinen ein Ausrufezeichen für Qualität setzen. Das soll sich nicht beim Preis niederschlagen – da sind die Kunden empfindlich.

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«Charta Luxembourg»-Weine wollen ein Ausrufezeichen für Qualität setzen.

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Viele Luxemburger Winzer starten am kommenden Montag in die Weinlese – auch die etwa fünfzig Privatwinzer der OPVI (Organisation professionnelle des vignerons indépendants). Sechzehn davon werden jedoch ihre Trauben nicht alle auf einmal ernten.

«Wir werden warten, bis die Trauben die richtige Reife und einen höheren Zuckergehalt erreicht haben», erklärt Guy Kier, Präsident der Luxemburger Qualitätscharta der OPVI «Charta Luxembourg».

Keine Preiserhöhung

Die Weinreben müssen dabei nach Süden ausgerichtet sein. Außerdem müssen bei der Ernte strenge Anforderungen gefolgt werden. Dabei darf man nicht auf große Mengen setzen. Derzeit ist das Weingut für die «Charta-Weine» nur sieben Hektar groß. Erwartet wird eine Ernte von ungefähr 6.000 Liter pro Hektar.

«Es bedeutet mehr Handarbeit in den Weinbergen», erklärt Claude Pundler, Privatwinzer in Machtum. Das Ziel ist nicht unbedingt, möglichst viel Geld zu verdienen, «sondern der Beweis, dass wir auch in der Lage sind, außergewöhnliche Weine zu erzeugen».

Um rentabel zu sein, müssten die Winzer normalerweise die Preise erhöhen. «Aber die Luxemburger Weinliebhaber, die bereit sind, für einen guten Wein tief in die Tasche zu greifen, kaufen leider sowieso keinen Luxemburger Wein», fügt der Winzer hinzu. Schon bald gibt es erstmals «Charta Luxembourg»-Weine zu kaufen (bei Cactus Belle Étoile)..

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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