Gesetzgebung

17. Juli 2018 14:13; Akt: 17.07.2018 14:37 Print

Luxemburger dürfen an mehr Orten «Ja» sagen

LUXEMBURG – Ein Paar darf einen anderen Ort als das Rathaus wählen, um seine standesamtliche Trauung zu feiern, sagt Justizminister Félix Braz.

storybild

Das Gesetz wurde angepasst, weil «immer mehr Paare ihre standesamtliche Trauung in einem festlicheren Rahmen feiern wollen».

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Gang zum Rathaus ist nicht mehr zwingend erforderlich, wenn man standesamtlich heiraten will. «Immer mehr Paare verzichten auf eine religiöse Feier und wollen ihre standesamtliche Trauung in einem festlicheren Rahmen als im Rathaus feiern», betonte Max Hahn in einer parlamentarischen Anfrage an den Justizminister.

«Mir wurde berichtet, dass es Gemeinden gibt, die bereit wären, ihren Bürgern alternative Orte zum Heiraten anzubieten, wie zum Beispiel einen Park oder ein Schloss», fuhr er fort. Nach Ansicht des Abgeordneten, der auch Schöffe in Dippach ist, würde es das Zivilgesetzbuch jedoch nicht zulassen, dass eine standesamtliche Trauung anderswo als im Rathaus gefeiert wird.

Das sei ein Punkt der Gesetzgebung, welcher nicht so streng ist, antwortet der Justizminister. Félix Braz verweist auf eine Gesetzesänderung vom 4. Juli 2014, die nun genügend Flexibilität bietet, «um es den Gemeinden auf Wunsch zu ermöglichen, andere Orte für die standesamtliche Trauung anzubieten».

(L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.