35.000 Kilometer

07. April 2017 07:12; Akt: 07.04.2017 07:38 Print

Luxemburger erkundete die Welt mit dem Rad

LUXEMBURG - Yannis beendete am Freitag seine Weltreise mit dem Fahrrad und kehrte in seine Heimat zurück. Er hat so einiges erlebt.

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35.000 Kilometer hat Yannis Bastian mit seinem Fahrrad in zwei Jahren zurückgelegt. Über 40 Länder hat er dabei durchquert. Am Freitag kehrte der 30-Jährige Luxemburger von Belgien aus nach Ettelbrück zurück. Vor etwa 24 Monaten war er von seinem Heimatdorf für eine Weltreise mit dem Fahrrad aufgebrochen.

«Ich wollte schon immer reisen, aber in meinem Tempo und ohne Stress. Ich hatte mir Videos angesehen, wo Menschen ähnliche Fahrradreisen unternommen hatten. Ich habe mir ein Fahrrad gekauft und los ging's!» erzählt der junge Mann aus Berburg.

Höhen und Tiefen

Er durchquerte zehn Länder bis in die Türkei, wo er in ein Flugzeug steigen musste. «Mir wurde abgeraten, den Iran im Winter zu durchqueren. Es sei zu schwer.» sagt der Biker. Trotzdem erlebte er harte Momente. Am schwersten war es für ihn in Indien. Das Essen war gewöhnungsbedürftig, seine Kamera wurde gestohlen, der dichte Straßenverkehr war anstrengend und die Bevölkerung war nicht immer sehr hilfsbereit. Alles in allem hat er daran nur noch schlechte Erinnerungen.

Danach ging es aber wieder bergauf. «In Vietnam waren die Menschen viel freundlicher und es ging mir wieder viel besser», sagt der jungen Mann grinsend. Meistens übernachtete er in einem Zelt, in kostengünstigen Hostels oder in den Häusern und Wohnungen der Einheimischen, wie in Neuseeland. Wenn er befragt wird, woraus seine beste Erinnerungen bestehen, antwortet er: «Die Landschaft, der Ozean, die Wüste, der Strand...dann fragst du nach etwas zu trinken und wirst zum Essen eingeladen.»

Nun möchte Yannis seine abenteuerliche Reise in einem Buch festhalten. Das soll mit 10 Cent pro Kilometer von dem Unternehmen seines Vaters zugunsten des Verbands «Kriibskrank Kanner» finanziert werden. Am kommenden Wochenende finden in Echternach und in Berburg Feierlichkeiten statt, dessen Einnahmen ebenfalls an den Verband gehen. Yannis kommt übrigens gerade rechtzeitig. Er ist nämlich Trauzeuge seines älteren Bruder, der bald heiraten wird.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • schockmel stephane am 07.04.2017 13:49 Report Diesen Beitrag melden

    mäin Draam, an hien huet deen emgesat!!Respekt!!waat eng Leeschtung

Die neusten Leser-Kommentare

  • schockmel stephane am 07.04.2017 13:49 Report Diesen Beitrag melden

    mäin Draam, an hien huet deen emgesat!!Respekt!!waat eng Leeschtung