Uni Luxemburg

22. September 2020 09:57; Akt: 22.09.2020 10:01 Print

Luxemburger Forscher erhält 1,5 Millionen Euro

LUXEMBURG – Tegawendé Bissyandé hat 1,49 Millionen Euro für die Entwicklung eines Programms zur Behebung von Computerfehlern, erhalten.

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Tegawendé Bissyandé hat 1,49 Millionen Euro für die Entwicklung eines Programms erhalten. (Bild: Uni)

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Tegawendé Bissyandé ist einer der glücklichen Nutznießer des Horizont-2020-Programms der Europäischen Kommission. Der Forscher der Universität Luxemburg wird im Rahmen des europäischen Forschungs- und Innovationsprogramms der EU mit einem Budget von 1,49 Millionen Euro gefördert, das über fünf Jahre ausgegeben werden soll.

Der Spezialist für Debugging und Computer-Codierung arbeitet an der Entwicklung eines «Programms zur automatischen Fehlerbehebung», wie er gegenüber L'essentiel erklärt. «Heute sind die Entwickler für die Diagnose, die Lokalisierung und die Behebung von Fehlern zuständig. Die Idee dabei ist, dass das Programm alles selbst macht – automatisch», erklärt er. Stichwort: künstliche Intelligenz. Das Programm würde sehen, «was der Entwickler nicht sieht», und würde die natürliche Sprache des Codes nutzen.

« Wir suchen Menschen aus der ganzen Welt »

Die Idee von Tegawendé Bissyandé, der sein Studium in Bordeaux abgeschlossen hat, nachdem er seine Heimat Burkina Faso verlassen hatte, ist es, ein Programm zu entwickeln, «das der Allgemeinheit dient». Jeder Internetnutzer könnte es für alltägliche Probleme nutzen. Das Projekt befindet sich «in der Anfangsphase», räumt Bissyandé ein, aber der Fünf-Jahres-Zeitplan für die Entwicklung erscheint ihm realistisch. Mit der Förderung sieht er sich und seine Mitstreiter schneller am Ziel. «Es wird ausschließlich zur Rekrutierung einer Mannschaft verwendet», sagt er. Im Moment würden zwei Professoren und drei Doktoranden an dem Projekt arbeiten,. «Aber das Team wird bald wachsen. Wir suchen Menschen aus der ganzen Welt, und jede Hilfe ist willkommen», sagt er.

Das EU-Forschungsprogramm Horizont 2020 hat ein Gesamtvolumen von elf Milliarden Euro. Wie die EU auf ihrer Webseite mitteilt, sollen in diesem Jahr wenige, wichtige Themen wie Klimawandel, saubere Energie, Kunststoffe, Cybersicherheit und die digitale Wirtschaft im Mittelpunkt stehen.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Developeur am 22.09.2020 15:38 Report Diesen Beitrag melden

    p.S: Für die 1.5 Millionen Euro würde ich den Leuten hier lieber eine Schulung geben damit Sie stabiles Praxisnahes Entwickeln lernen können und Fehler von vornherein vermeiden. Anstatt auf Zaubercodes zu hoffen die Fehler in Fremden Binärströmen erkennen zu hoffen - setze ich noch auf Human-Brain.exe .

  • Developeur am 22.09.2020 10:10 Report Diesen Beitrag melden

    Bin selbst Entwickler hier in Luxemburg. Habe wirklich ernsthafte Zweifel ob dieser Artikel ernst gemeint ist.

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  • Developeur am 22.09.2020 16:43 Report Diesen Beitrag melden

    Angemerkt: Für die 1.5 Millionen Euro würde ich den Leuten hier lieber eine Schulung geben damit Sie stabiles Praxisnahes Entwickeln lernen können und Fehler von Vornherein vermeiden. Anstatt auf Zaubercodes zu hoffen die Fehler in Fremden Binärströmen erkennen zu hoffen. Meine Persönlich Meinung ist das man die gute alte Human-Brain(.)exe noch lange nicht ersetzen kann. So gern das auch manche hier sehen würden.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Developeur am 22.09.2020 16:43 Report Diesen Beitrag melden

    Angemerkt: Für die 1.5 Millionen Euro würde ich den Leuten hier lieber eine Schulung geben damit Sie stabiles Praxisnahes Entwickeln lernen können und Fehler von Vornherein vermeiden. Anstatt auf Zaubercodes zu hoffen die Fehler in Fremden Binärströmen erkennen zu hoffen. Meine Persönlich Meinung ist das man die gute alte Human-Brain(.)exe noch lange nicht ersetzen kann. So gern das auch manche hier sehen würden.

  • Developeur am 22.09.2020 15:38 Report Diesen Beitrag melden

    p.S: Für die 1.5 Millionen Euro würde ich den Leuten hier lieber eine Schulung geben damit Sie stabiles Praxisnahes Entwickeln lernen können und Fehler von vornherein vermeiden. Anstatt auf Zaubercodes zu hoffen die Fehler in Fremden Binärströmen erkennen zu hoffen - setze ich noch auf Human-Brain.exe .

  • M++. am 22.09.2020 11:46 Report Diesen Beitrag melden

    Debugging ist immer schon das nervigste am Programmieren gewesen. Wenn das klappt, werden Ihm einige Menschen sehr dankbar sein, und die Entwicklungsdauer von Programmen wird drastisch reduziert werden.

    • Developeur am 22.09.2020 15:24 Report Diesen Beitrag melden

      Dem kann ich nicht zustimmen. Debuggen muss ich eigentlich nur wenn der User irgendwas zusammenstümpert was man so niemals vorhergesehen hat. In über 95% der sind es Fälle wo die komplexität der Software so massiv ist das ein einzelner Entwickler das nicht mehr blickt. Dann muss man halt Debuggen. Aber ich bin froh das es heute überhaupt so easy möglich ist. Es gab da Zeiten da war Debuggen=PrintLn, System.Out, Echo oder so was. Das war wirklich Horrror!

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  • Developeur am 22.09.2020 10:10 Report Diesen Beitrag melden

    Bin selbst Entwickler hier in Luxemburg. Habe wirklich ernsthafte Zweifel ob dieser Artikel ernst gemeint ist.

    • HansHans am 22.09.2020 10:47 Report Diesen Beitrag melden

      Warum? Bitte um Erklärung.

    • Developeur am 22.09.2020 15:29 Report Diesen Beitrag melden

      Bitte Denken Sie mal nach: Ein "Programms zur automatischen Fehlerbehebung" - woher soll das Programm die Logik, die Businesslayer, die Eingabesysteme die Datenflows, die Datenbanken, die Treiber usw usw denn kennen? Was soll es denn Reparieren? Und dann ohne Source und Compiler am besten.. Das ist einfach unsinn! Dieser Artikel oben - entweder Schreiben die eine KI die gleich selber besser programmiert als wir Menschen - oder ist Marketing blah blah. Ich tipp auf letzteres.

    • Martine am 22.09.2020 15:56 Report Diesen Beitrag melden

      @Developeur [sic], das ist kein Fachartikel und der L'Essentiel ist keine Fachzeitschrift. Es wird halt nicht genau darauf eingegangen, was das Programm wie genau macht, aber sie können es doch herausfinden.

    • Developeur am 22.09.2020 17:17 Report Diesen Beitrag melden

      Hallo Martine, Sie haben recht, Ich übersetze mal das problem in Ihre Welt - stellen Sie sich die Überschrift so vor: "L– Knorr Murkel 1,49 Millionen Euro für die Entwicklung eines Auto zur Behebung von Stauproblemen, erhalten. " - und nun finden Sie den Fehler. Aber ja Sie haben recht - ist keine Fachzeitschrift - da ging die Emotion mit mir durch. Entwickler müssen oft mit wissenschaftlicher Präzension Arbeiten und können sich solche ungenauheiten einfach nicht Leisten..

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