Internationales Ranking

12. November 2019 11:47; Akt: 12.11.2019 12:28 Print

Luxemburger Forscher erobern Spitzenplatz

LUXEMBURG – Das Luxembourg Institute of Health wurde von einer Fachzeitschrift als eine der weltbesten Forschungseinrichtungen ausgezeichnet.

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Rund 350 Menschen arbeiten beim LIH. (Foto: LIH)

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Es ist jetzt offiziell. Das Luxembourg Institute of Health (LIH) ist eine der besten Forschungseinrichtungen der Welt. Das teilt die Einrichtung in ihrem Tätigkeitsbericht 2018 mit. In einem internationalen Ranking führender Forschungseinrichtungen (Universitäten wurden dabei nicht berücksichtigt) der Times Higher Education, einer englischen Monatszeitschrift, die sich auf den Bereich der Hochschulbildung spezialisiert hat, ist das LIH die siebtbeste europäische Forschungseinrichtung und die fünfzehntbeste der Welt.

Im vergangenen Jahr machten die LIH-Forscher eine große Entdeckung auf dem Gebiet Brustkrebs. Darüber hinaus wurden bedeutende Studien im Bereich der Lebensmittelallergien durchgeführt. «Einer von ihnen hat einen neuen Test für das Alpha-Gal-Syndrom validiert, eine Allergie gegen rotes Fleisch», teilt das LIH mit. Eine weitere Studie über die Gebrechlichkeit bei älteren Menschen sorgte ebenfalls für Aufsehen. «Die Ergebnisse zeigen einen Zusammenhang zwischen Gebrechlichkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Mortalität und werden Medizinern helfen, das am besten geeignete Instrument zu wählen, um mögliche Folgeschäden zu verhindern», erklärt das Institut.

Fokus auf die digitale Gesundheit

Im Hinblick auf die strukturelle Entwicklung haben LIH und das National Health Laboratory (LNS) Lux Gen geschaffen, das erste nationale Sequenzierungszentrum. Diese neue Technologieplattform ermöglicht Forschern den Zugang zur sogenannten Next Generation Sequencing-Technologie. «Dieser Begriff bezieht sich auf eine Reihe leistungsfähiger Sequenzierungsmethoden, die es ermöglichen, große Mengen genetischer Informationen schnell und gleichzeitig und zu moderaten Kosten zu erfassen», so das LIH. Die Technologie kann unter anderem dazu verwendet werden, genetische Anomalien zu erkennen, die Krankheiten verursachen.

Für die kommenden Jahre möchte das LIH die Chancen nutzen, die der Bereich der digitalen Gesundheit bietet: «Ein Gebiet, in dem noch viel getan werden muss.»

(ol/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • kaa am 12.11.2019 15:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Félicitations !

  • Niemand am 12.11.2019 16:48 Report Diesen Beitrag melden

    Wie immer Luxemburg auf Platz 1 . . . anders kann es doch nicht sein . . .

Die neusten Leser-Kommentare

  • Niemand am 12.11.2019 16:48 Report Diesen Beitrag melden

    Wie immer Luxemburg auf Platz 1 . . . anders kann es doch nicht sein . . .

  • kaa am 12.11.2019 15:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

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