Durch die Hauptstadt

17. Februar 2020 08:55; Akt: 17.02.2020 09:02 Print

Luxemburger hilft mit Freestyle-​​Kicks

LUXEMBURG – Ein Freestyle-Fußballspieler aus Niederanven hat sich mit SOS-Kinderdörfern zusammengetan. Je mehr Geld er sammelt, desto länger bleibt sein Ball in der Luft.

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Sven Fielitz aus Niederanven ist Freestyle-Fußballer. Der Sportler zeigt, welche Tricks man mit einem Fußball machen kann. Jetzt hat sich der Luxemburger mit «SOS Villages d'Enfants Monde» Luxemburg zusammengetan, um Spenden für Kinder und Familien zu sammeln, die «durch Gewalt und Kriege traumatisiert sind». Die Aktion geht über den ganzen Monat Februar.

Dazu hat sich der Sportler und Künstler eine besondere Aufgabe ausgedacht: Er will mit seinem Fußball durch die Stadt Luxemburg kicken. Wie lange, das hängt von der Großzügigkeit der Spender ab. Je mehr Geld zusammenkommt, desto länger kickt er.

Eine Spende von 500 Euro entspricht einem Kilometer, erläutert Sven Fielitz auf Facebook, 1000 Euro bis zwei Kilometer und so weiter. Sein Ziel sind 5000 Euro. Dafür will Fielitz dann zehn Kilometer mit dem Ball durch die Hauptstadt. Der Sportkünstler will seine Aufgabe am Samstag, den 29. Februar, absolvieren. Im Moment hat der Luxemburger bereits 923 Euro gesammelt. Damit sind die ersten 1,5 Kilometer sicher.

Sven Fielitz unterrichtet junge Leute im Freestyle-Fußball in Luxemburg. Darunter sind auch Flüchtlinge aus Syrien, dem Iran oder aus dem Irak. «Ich glaube, dass die Kindheit eine kostbare Zeit ist, die den Menschen prägt. Deshalb ist es sehr wichtig, in einer Umgebung aufzuwachsen, in der wir uns sicher fühlen», sagt Sven Fielitz am Schluss der Videopräsentation seines Projekts.

(Marine Meunier/L'essentiel)

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