«Desperate Housekids»

17. April 2020 08:01; Akt: 17.04.2020 16:46 Print

Luxemburger Kids drehen lustige Quarantäne-​​Clips

LUXEMBURG – Zwei junge Brüder aus Luxemburg nutzen die Ausgangsbeschränkung und stellen lustige, selbstgedrehte Video-Clips auf YouTube.

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Was soll man tun, wenn einem die Ausgangsbeschränkung die Ostereiersuche vermiest? Die Luxemburger Familie Santi wurde am Ostersonntag kreativ und begab sich kurzerhand auf die Suche nach dem Heiligen Graal – oder zumindest einer Rolle Klopapier. Das Video dazu stellten die Desperate Housekids online. Die beiden «Verzweifelten» sind die Brüder Edoardo, 13 Jahre und Raffaele, 11 Jahre alt. «Auf die Idee sind wir gekommen, weil wir uns wirklich langweilten», erklärt der Ältere. «Wir wollten aus der Langeweile was Lustiges machen, um die Leute aufzumuntern.»

Sobald die beiden Schüler mit den Hausaufgaben fertig sind, machen sie sich deshalb ans Werk – vor und hinter der Kamera. «Ich spiele Theater, daher ist das für mich eine gute Übung», sagt Edoardo. «Mein Vater und ich sind für die Technik zuständig», fügt sein jüngerer Bruder Raffaele hinzu, «wir haben schon öfters mal Filme zusammen gedreht».

«Sie sind Weltbürger»

Zu sehen sind die fantasievollen Videos auf ihrem YouTube-Kanal Desperate Housekids. Sogar Special Effects lassen sich Edoardo und Raffaele einfallen, zum Beispiel um einen Flug auf die Malediven zu simulieren oder Kämpfe à la Star Wars zu stellen. Regelmäßig taucht dabei auch ihr Vater im Darth Vader-Kostüm auf. «Er liebt die Figur, dabei hat er den Film noch nie gesehen», lacht Raffaele.

Die Familie will mit den lustigen Clips aber nicht nur amüsieren, sondern auch helfen: Am Ende ihres ersten Videos schicken Edoardo und Raffaele die Zuschauer auf die Website der NGO Afrilanthropy, eine Hilfsorganisation für Afrika, die der Vater der beiden Schüler gegründet hat.

Bevor die Familie vor etwas mehr als drei Jahren nach Luxemburg kam, lebte sie in Afrika an der Elfenbeinküste. «Sie sind Weltbürger», sagt Vater Emanuele, über seine beiden Söhne. Der ältere von beiden wurde in den Vereinigten Staaten geboren, der jüngere in Tunesien. In Italien, dem Land ihrer Eltern, haben die Desperate Housekids allerdings noch nicht gelebt. In ihrem nächsten Video wollen die Globetrotter mit unterschiedlichen Akzenten sprechen, wie Raffaele erzählt. Dass sie schon um die halbe Welt gebummelt sind, wird ihnen dabei sicher helfen.

(jw/L'essentiel)

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