Neue Studie

11. Dezember 2019 12:54; Akt: 11.12.2019 14:34 Print

Luxemburger öfter depressiv als andere EU-​​Bürger

LUXEMBURG – Die Menschen in Luxemburg weisen im EU-Vergleich besonders häufig eine depressive Symptomatik auf. Hauptsächlich betroffen sind Frauen im Alter von unter 25 Jahren.

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Eine EU-weite Studie hat nun ihre Ergebnisse zum Thema Depression vorgelegt. (Bild: DPA)

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Die Bürger des Großherzogtums fühlen sich im Vergleich zur Bevölkerung anderer EU-Staaten stärker von Depressionen belastet. Das geht aus einem neuen Teil der EU-Gesundheitsbefragung (Ehis) hervor, die das Robert Koch-Institut am Mittwoch veröffentlichte.

Danach kommt eine depressive Symptomatik mit zehn Prozent unter den Befragten in Luxemburg EU-weit am häufigsten vor. Der Durchschnitt liegt bei 6,6 Prozent. Auf Platz zwei liegt Deutschland mit 9,2 Prozent.

Frauen bis 25 Jahre am häufigsten betroffen

Für die Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten zeigt sich, dass Frauen häufiger eine depressive Symptomatik aufweisen als Männer. In Luxemburg sind 11,7 Prozent (zweithöchster Wert nach Portugal) der Frauen und 8,2 Prozent der Männer (Spitzenwert) betroffen. Der EU-Durchschnitt liegt mit 7,9 Prozent bei den Frauen und 5,2 Prozent bei den Männern deutlich darunter.

Darüber hinaus kommt die Studie, die im Großherzogtum vom Luxembourg Institute of Health (LIH) durchgeführt wurde, zum Ergebnis, dass hierzulande eine depressive Symptomatik bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen (15 bis 29 Jahre) am häufigsten vorkommt.

(sw/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • B. am 11.12.2019 14:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Et hued een jo als normalen keng perspektiv mei...

  • Schlimm am 11.12.2019 15:13 Report Diesen Beitrag melden

    Besonders wenn sie die Immobilienanzeigen anschauen...

  • Timon am 11.12.2019 16:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Et wonnert mech guer net, hei am Land schneiden Leit emmer eng ewei 7 Deeg Reen, fuerchtbar, keen laacht, et ass een deem aneren sein Deiwel, keen ass fir deen aneren do, jiddereen kukt nemmen no sech, an da get gekukt, wat hun dei aner mei e wei mir, wat fir eng Gesellschaft ????

Die neusten Leser-Kommentare

  • keine Depression in Sicht ... am 16.12.2019 08:19 Report Diesen Beitrag melden

    wenn man/frau/kind die Desinfo Cancer durchschaut, kann einer nur gutgelaunte Menschen sehen u die Spendierfreudigkeit für den Krebs, der ja so intensiv erforscht wird, dass wir noch immer die gleiche Chemie schlucken wie vor Jahrzehnten, ist bemerkenswert u mit den Spenden der desinformierten Industriedummies lässt sichs gut leben u so lebt der Krebs gutgelaunt weiter u vermehrt sich uneingeschränkt auch in Tieren u Pflanzen, weil er so schön verpäppelt aufgebauscht wird von der verlogenen Verseuchungsindustrie, subventioniert von der unkontrolliertliberalistischen Globalverseuchungspolitik!

  • Keana am 12.12.2019 08:51 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Wunder, bei dem Wetter ;)

  • Industriedummy de luxe am 12.12.2019 08:11 Report Diesen Beitrag melden

    ... an well sie souwisou schon all krank an depressiv sin vun hierer Jugend un durch déih massivongebremst an zukunftslos Verseuchung, gëtt elo un hinnen d'Experiment 5G ausprobéiërt ...

  • Matti am 11.12.2019 21:41 Report Diesen Beitrag melden

    Wonnert dat éigendeen? D'Situatioun zu Lëtzebuerg ass mat Sëcherheet eng vun der komplizéierster an der EU. Praktesch alles wat engem immens Liewensfreed géing ginn wierkt sou fragile an eisem klengen Ländchen. (Wunneng, Finanziel Sëecherheet + Famill grënnen, Solidaritéit) An dat becht ass jidereen vun eis ass mat Schold drun.

  • kaa am 11.12.2019 20:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    kee Wonner, bei dem Wierder :-((