In Luxemburg

20. Februar 2018 14:59; Akt: 20.02.2018 16:56 Print

Luxemburger Polizei testet ihre Tesla-​​Flitzer

LUXEMBURG – Die Police Grand-Ducale ist jetzt elektrisch unterwegs. Die Streifenwagen der Marke Tesla kosten inklusive Ausrüstung jeweils etwas über 120.000 Euro.

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Noch fehlt das Polizeilogo auf den neuen Elektro-Autos. (Bild: Editpress/Police Grand-Ducale)

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Die beiden Tesla S der Police Grand-Ducale sind bereits auf den Straßen des Großherzogtums unterwegs. Wie bereits Mitte Januar bekannt wurde, muss das Blaulicht dieser beiden Elektroautos vom TÜV Rheinland-Pfalz unter die Lupe genommen werden, bevor sie von der SNCA (Nationale Gesellschaft für Kfz-Verkehr) zugelassen werden. Für die Testfahrten, die seit Anfang Februar in Luxemburg durchgeführt werden, sind die Elektroflitzer deshalb auch noch mit roten Nummernschildern unterwegs.

Die Polizeibeamten selbst prüfen die Teslas auf Herz und Nieren. Zurzeit geht bei bei den Fahrten vor allem darum, wie die Elektroautos auf niedrige Temperaturen reagieren und wie groß ihre Reichweite bei geringen Ladeständen der Akkus von fünf oder zehn Prozent sind. Generell sollen die Polizisten auch den Umgang mit den neuen Fahrzeugen erlernen.

Die Tesla-Modelle der Police Grand-Ducale haben es in sich: Die Fahrzeuge bringen 700 PS auf den Asphalt und fahren in der Spitze 250 km/h schnell. Den Sprint von 0 auf hundert schaffen die Sportler in 2,7 Sekunden. Mit einer vollgeladenen Batterie schaffen die Teslas eine Strecke von 500 bis 600 Kilometern.


In einer parlamentarischen Antwort wies der Minister für Heimatschutz, Étienne Schneider, darauf hin, dass der Bericht des TÜV bis Ende Februar erwartet wird. Bei positivem Ergebnis können beide Fahrzeuge bei der SNCA zur Zulassung eingereicht werden. Während die Kosten für die Fahrzeugzulassung sehr niedrig sind (126 Euro pro Fahrzeug) schnellen die Kosten in Punkto Ausstattung in die Höhe.


Nach Angaben des Ministers bezahlte die Polizei 27.800 Euro für die Ausrüstung. Davon entfallen auf die Anschaffung von Zubehör 10.790 Euro, während der «Einbau von Polizeiausrüstung» 4650 Euro kostet. Was den Kaufpreis der Fahrzeuge angeht, so hat sich an den Kostenvoranschlägen nichts geändert. 107.540 Euro soll jedes der Elektroautos kosten. Diese Kosten werden nicht von der Polizei getragen, da der «Fonds Climat et Énergie» an der Anschaffung der Autos beteiligt war. Die Gesamtkosten belaufen sich also auf 242.000 Euro.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Guy Michels am 20.02.2018 16:01 Report Diesen Beitrag melden

    man kann es nennen wie man will. Das Geld kommt doch vom Steuerzahler.

  • Nico am 20.02.2018 15:30 Report Diesen Beitrag melden

    das ist ja ein Schnäppchen, gegen den Kauf des Militärflugzeug

  • Léon am 20.02.2018 16:28 Report Diesen Beitrag melden

    Nôtre ministre ,rêve beaucoup les autres pays ( Police) ne s’intéresse pas à des voitures électrique pour leurs police . Il n’y a que le Luxembourg qui rêve ,simplement que du gaspillage.

Die neusten Leser-Kommentare

  • muppes am 21.02.2018 06:48 Report Diesen Beitrag melden

    do geséit een emol wéi de bausch tickt mee tickt heen och nach am october , bei de wahlen , ech stëmmen nik vir esou een gréngen , deen mat stéier suen esou ëm se schléit , nee merci , do soll een aaneren kommen

  • dusninja am 20.02.2018 22:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aber wenn der dann auf 300 beschleunigt, schaut die Polizei in die Röhre. Was mich aber mehr beunruhigt ist der Datenschutz. Die Dinger haben ja eine Standleitung zum Musk.

  • Lol am 20.02.2018 20:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Immer schlimmer

  • Arm am 20.02.2018 18:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dann hoffen wir dass sie durch den Tüv kommen

  • jimbo am 20.02.2018 18:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    250km/h och just bis dass de Elektromotor iwwerhetzt. (Am Moment wuel net mee am Summer schon)