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Herr Bausch hat ja Erfahrung mit dem Strassenlampen absägen lassen. Das funktionniert auch bei Radars.
09. Dezember 2016 14:51; Akt: 09.12.2016 17:43 Print

Die Blitzer wurden im Februar 2016 in Luxemburg aufgebaut. (Bild: Editpress/Hmontaigu)
In Mannheim wurde Ende November dieses Jahres ein richtungsweisender Beschluss verfasst: Die Blitzer der Reihe «PoliScan», die auch auf den Straßen Luxemburgs zum Einsatz kommen, entsprechen nicht der deutschen Betriebsgenehmigung. Geklagt hatte eine deutsche Autofahrerin.
Bildstrecken Entdecken Sie diesen Luxemburger Blitzer?Danach dürfen nur bestimmte Daten zum Erfassen der Geschwindigkeit beitragen: Zulässig sind nur Messungen, bei denen der Abstand zwischen dem Fahrzeug und dem Gerät 20 bis 50 Meter beträgt. Ein Sachverständiger in Deutschland hat allerdings festgestellt, dass der Blitzer des Herstellers Vitronic auch Objekte außerhalb dieses Radius' erfassen kann. Dadurch, so das Mannheimer Amtsgericht, liege ein klarer Verstoß gegen die Auflage in den Betriebsbedingungen des Blitzers vor. Ob eine Messung ungültig ist, ließe sich jedoch nur durch ein Gutachten und mit anwaltlicher Hilfe herausfinden.
Auf Anfrage von L'essentiel teilte Dany Frank, Sprecherin des Infrastrukturministeriums mit, dass die Anlagen in Deutschland anders kalibriert seien: «Die Geräte, die in Luxemburg stehen, wurden hier auch hier abgenommen und anerkannt. Bei uns werden sie in einem Radius von 60 Metern in beide Fahrtrichtungen ausgelöst. Wir gehen davon aus, dass die Geräte keinerlei Messabweichungen haben und genau funktionieren.»
(sw/L'essentiel)
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Herr Bausch hat ja Erfahrung mit dem Strassenlampen absägen lassen. Das funktionniert auch bei Radars.
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In Luxemburg wurden die Geräte ausgeschrieben und von der SNCH abgenommen und geeicht. Derselben SNCH die auch viele abgasmanipulierte VW und Audi Modelle homologiert hatte....
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Dann war dei daitsch madame ze schnell ennerwee soss wär se net gebletzt gin...et missten nach vill mei radaren opgestallt gin
Alle 10 Kommentare
Aus eigenen Beobachtungen überholender Fahrzeuge kann ich schliessen, dass die Messung von sich von der Radarsäule wegbewegenden Fahrzeugen (also von hinten)nicht funktionniert. D.h. hat man das Radar passiert kann wieder Gas gegeben werden ohne geblitzt zu werden. Dies wurde aber vom Infrastrukturminister immer anders erklärt.
Dann war dei daitsch madame ze schnell ennerwee soss wär se net gebletzt gin...et missten nach vill mei radaren opgestallt gin
Komisch,genau so ein Radar steht in Hessen auf der Schiersteiner Brücke,wo 60Km/h erlaubt sind und arbeitet Tag und Nacht ohne Urlaub
Das ist jawohl ein schlechter Witz oder haben wir schon den 1.April? Wie arrogant muss man sein die nationale Gesetzgebung eines Landes einfach mal für nicht bindend zu erklären. Da bin ich mal gespannt was unser Infrastrukturministerium dazu sagt? Oder darf ich als Luxemburger nun in Super Deutschland in einer 30 er Zone 80 fahren da ich deren Radargeräte einfach mal ignorieren kann? Nur lächerlich. Oder unterliegen wir hier in Luxemburg
Wieso Radarfalle?? Meines Wissens werden sämtliche fixe Radaranlagen klar und sichtlich schon mehrere hundert Meter vorher durch Verkehrsschilder angezeigt. Aus dem Grunde muss mach sich fragen, wie es möglich ist, dass tagtäglich hunderte Fahrer von den Anlagen geblitzt werden.
Wenn es keine Falle wäre, wären die Säulen leuchtend gelb angestrichen und mit Reflektoren bestückt. Solange sie in unauffälliger Tarnfarbe lackiert sind kann man von einer Falle sprechen.