Bis 2022

06. November 2017 18:25; Akt: 06.11.2017 19:14 Print

Luxemburger sollen nur halb so viel Müll produzieren

LUXEMBURG – Bis 2022 – so will es die EU – müssen die Luxemburger Haushalte ihren Müll um 55 Prozent reduzieren. Umweltministerin Dieschbourg bekräftigt dieses Ziel.

storybild

Zum Thema

Luxemburg soll sich den von der Europäischen Union gesetzten Zielen bezüglich Abfallvermeidung annähern. Das erklärte Umweltministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng) am Montag bei der Vorstellung des neuen nationalen Abfall- und Ressourcenplans. Ein besonderes Augenmerk liege auf Lebensmittelabfälle. «Wir erwarten bis 2022 eine Reduzierung dieser Abfälle um fast 50 Prozent», erklärte die Ministerin.

Fast 68.000 Tonnen Lebensmittel werden jährlich von Haushalten (72 Prozent), dem Hotel- und Gaststättengewerbe (9 Prozent), dem Groß- (12 Prozent) und Kleinhandel (7 Prozent) weggeworfen. Nach Angaben des Ministeriums für Nachhaltige Entwicklung landen 10 Prozent der Produkte sogar unverpackt in der Tonne. «Dies bedeutet für den Staat erhebliche Kosten von mehr als 60 Millionen Euro pro Jahr, beziehungsweise 105 Euro pro Einwohner und Jahr», erklärt Dieschbourg.

Mehr Superdreckskëscht

Nun sollen Sensibilisierungskampagnen den Blick der Menschen für dieses Thema schärfen. Denn «die Haushalte sind größten Abfallentsorger für alle Arten von Abfällen». Der Haushaltsmüll muss – so will es die EU – bis 2022 um 55 Prozent reduziert werden.

Der Staat erwartet allerdings auch von den Unternehmen und dem Gewerbe erhebliche Anstrengungen. Die Zahl der Unternehmen, die sich unter dem Label «Superdreckskëscht» ihre Abfallsammlung und -verwertung ökologisch haben zertifizieren lassen soll erhöht werden. Derzeit sind es 4800 Luxemburger Unternehmen.

(Pierre François/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Lebensvielfalt statt Tumorenvielfalt am 07.11.2017 08:00 Report Diesen Beitrag melden

    Viel Müll wird nicht von den Luxemburgern produziert, sondern importiert! Wenn ich den Verpackungsmüll aus dem Supermarkt mit nach Hause schleppe, habe ich dann Müll produziert?!... also weniger Müll importieren, dann brauchen wir nicht soviel Müll wegzuschmeissen und 'produzieren' weniger Müll! ... nicht zu vergessen, dass viele importierte Produkte, die im Supermarkt vermarktet werden voller undeklarierter Gifte stecken, die unser Immunsystem schädigen und den Krebszellen das Leben leicht machen, die sich an unserm vergifteten Körper laben und sich turboreproduzieren zu vielfältigen Tumoren!

  • iCoholic am 07.11.2017 06:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Stückseife nutzen anstatt Flüssigseife. keine lästigen fast leeren Plastikflaschen mehr, kein Aufschneiden um den letzten Tropfen zu nutzen. Jeder kann bei sich selber anfangen.

  • s blech kremer am 06.11.2017 23:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wéi wier et wa beim Verpackungsmüll géif ugefaange ginn? Duebel an Draïfach Verpackunge verbidden, genausou wéi d'Gratisplatikstut verbuede gouf. Daat wir um richtegen Enn vun der Chaine ugefang.

Die neusten Leser-Kommentare

  • boien am 07.11.2017 08:10 Report Diesen Beitrag melden

    dann sollen se awer och sech drun gewinnen nik mat engem 6ser bmw durch d'landschaft ze kutscheieren

  • Lebensvielfalt statt Tumorenvielfalt am 07.11.2017 08:00 Report Diesen Beitrag melden

    Viel Müll wird nicht von den Luxemburgern produziert, sondern importiert! Wenn ich den Verpackungsmüll aus dem Supermarkt mit nach Hause schleppe, habe ich dann Müll produziert?!... also weniger Müll importieren, dann brauchen wir nicht soviel Müll wegzuschmeissen und 'produzieren' weniger Müll! ... nicht zu vergessen, dass viele importierte Produkte, die im Supermarkt vermarktet werden voller undeklarierter Gifte stecken, die unser Immunsystem schädigen und den Krebszellen das Leben leicht machen, die sich an unserm vergifteten Körper laben und sich turboreproduzieren zu vielfältigen Tumoren!

  • iCoholic am 07.11.2017 06:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Stückseife nutzen anstatt Flüssigseife. keine lästigen fast leeren Plastikflaschen mehr, kein Aufschneiden um den letzten Tropfen zu nutzen. Jeder kann bei sich selber anfangen.

  • s blech kremer am 06.11.2017 23:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wéi wier et wa beim Verpackungsmüll géif ugefaange ginn? Duebel an Draïfach Verpackunge verbidden, genausou wéi d'Gratisplatikstut verbuede gouf. Daat wir um richtegen Enn vun der Chaine ugefang.