Anschlag in Wien

12. November 2020 08:03; Akt: 12.11.2020 11:55 Print

Luxemburger Terroropfer auf Weg der Besserung

LUXEMBURG – Dem am 2. November in der österreichischen Hauptstadt schwer verletzten Studenten geht es allmählich besser, wie es von offizieller Stelle heißt.

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Dem 25-jährigen Studenten geht es nach und nach besser. (Bild: AFP/joe Klamar)

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Am 2. November wurde Alex, ein ehemaliger Schüler des Lycée technique des arts et métiers de Luxembourg, zum Opfer des Terroranschlags in Wien. Der Angreifer traf den Sohn portugiesischer Einwanderer, die mittlerweile wieder in ihre Heimat zurückgekehrt sind, mit einer Kugel in die Schulter.

Alex, 25 Jahre alt, wurde im Großherzogtum geboren und hatte bis 2015 das Lyzeum besucht und war anschließend in die österreichische Hauptstadt gezogen, um Kunstgeschichte zu studieren. Er hatte also bis zu seinem Umzug sein ganzes Leben in Luxemburg verbracht.

Alex wird schwer verletzt

«Alles, was bestätigt werden kann, ist, dass der junge Mann immer noch im Krankenhaus liegt und auf dem Weg der Besserung ist. Er erhält die beste Versorgung im größten Krankenhaus Wiens. Alle Menschen, die direkt vom Angreifer getroffen wurden, haben schwere Verletzungen davongetragen. So auch der ehemalige Schüler aus Luxemburg», teilte die portugiesische Botschaft in Wien am Mittwoch mit.

Der «Islamische Staat» beanspruchte die Attacke, bei der vier Menschen getötet wurden, in der Folge für sich. 15 weitere wurden verletzt. Alex befand sich zum Tatzeitpunkt auf der Terrasse einer Gaststätte auf dem Ruprechtsplatz im Stadtzentrum.

Nach Angaben der portugiesischen Presse stammt seine Familie aus Galegos Santa Maria in der Gemeinde Barcelos, östlich von Braga in Zentralportugal.

(Nicolas Martin/ L'essentiel)

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