Spätlese

15. November 2017 13:37; Akt: 16.11.2017 06:59 Print

Luxemburger Winzer erwarten «hohe Qualität»

SCHENGEN – Heute fahren Luxemburger Winzer zum letzten Mal in diesem Jahr die Traubenernte auf ihren Weinbergen ein. Die Qualität des Weins soll dieses Jahr besonders hoch sein.

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Ein letztes Mal in diesem Jahr müssen die Winzer zur Ernte auf ihre Weinberge in Bech-Kleinmacher. Da es im Frühjahr dieses Jahres frostig war, ist der Ertrag bei der Traubenernte nur halb so groß wie üblich. Aus den lange gereiften Trauben entstehen dann sogenannte Spätlese-Weine.

«Das Prinzip der Spätlese besteht darin, die Trauben überreif zu halten, bis sie eine Edelfäule erreicht haben», sagt Claude Beissel, der selbst Winzer und Mitglied der Genossenschaft in Wellenstein ist. «An diesem Punkt trocknen die Trauben aus und der Saft ist süßer. So können wir innerhalb von drei bis vier Jahren einen konzentrierten Wein und ein sehr gutes Produkt erlangen, das etwa 15 Jahre haltbar ist», erklärt Beissel.

Es ist Tradition, den Wein aus der Spätlese in kleinen Mengen zu produzieren. Zwangsläufig steigt dadurch der Preis (21,27 Euro für eine Flasche Wellensteiner, Jahrgang 2013 ). «Ein idealer Wein für die Feierlichkeiten zum Jahresende, mit einem guten Käse oder Foie Gras», sagt Hanna Mayer, Marketingleiterin bei Domaines Vinsmoselle Luxembourg. «Heute war der Stichtag für die späte Ernte. Später könnten die Trauben einfrieren. Die Traubenmenge ist zwar nur halb so groß wie im letzten Jahr, aber die Qualität ist besser», sagt Mayer.

(FL/dix/L'essentiel)

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