Eurostat-Studie

20. Juni 2019 14:36; Akt: 20.06.2019 15:04 Print

Luxemburger zahlen am meisten für Lebensmittel

LUXEMBURG – Verglichen mit den direkten Nachbarländern zahlen Luxemburger im Supermarkt am meisten – sogar mit deutlichem Abstand. Das ergab eine Eurostat-Studie.

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Im EU-weiten Durchschnitt zahlen Luxemburger fast am meisten für Lebensmittel. Nur die Dänen zahlen mehr. (Bild: DPA/Symbolbild/Fabian Sommer)

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Das ist keine erfreuliche Nachricht: Das Großherzogtum belegt Platz 2 in einem Ranking, das die Preise für Lebensmittel in der EU vergleicht. Luxemburger zahlen demnach am meisten für Lebensmittel und nicht-alkoholische Getränke. Nur die Dänen zahlen mehr. Eurostat legte für die EU-Staaten einen Durchschnittswert von 100 Prozent für einen vergleichbaren Einkauf fest. 130 Prozent würden dementsprechend die Dänen zahlen, 125 Prozent die Luxemburger und Österreicher.

Zum Vergleich: In Deutschland zahlt man nur 102 Prozent, in Belgien 114 und in Frankreich 115 Prozent. Auch bei Brot und Getreideerzeugnissen liegt Luxemburg mit 127 Prozent vorne, gefolgt von Belgien (115 Prozent), Frankreich (111) und Deutschland (102). Genauso verhält es sich bei Fleisch: Luxemburg (142), Frankreich (131), Belgien (126) und Deutschland (106), bei Milch, Käse und Eiern: Luxemburg (131), Belgien (113), Frankreich (100) und Deutschland (97). Bei Alkohol zahlen die Belgier mit 106 Prozent am meisten, dann die Franzosen (94), auf Platz drei folgen die Luxemburger (93), am wenigsten zahlt man wieder in Deutschland (89). Nur für Tabak geben Luxemburger mit 85 Prozent am wenigsten aus, es folgen Deutschland (101), Belgien (102) und Frankreich (141).

Im EU-weiten Vergleich liegt das Großherzogtum, gemeinsam mit Finnland, bei Brot und Getreideerzeugnissen auf Platz drei, hinter Österreich auf Platz 2 und Dänemark auf Platz 1. Auch bei Milch, Käse und Eiern macht Luxemburg den dritten Platz, hinter Griechenland (2.) und Zypern (1.). Beim Fleisch belegt das Großherzogtum hinter Österreich sogar den zweiten Platz, gefolgt von Frankreich.

(sb/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • observateur am 20.06.2019 15:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ma ech gin an däitschland akaafen !! hei ass ët mir ze deier .

    einklappen einklappen
  • Blmchen am 20.06.2019 16:08 Report Diesen Beitrag melden

    die Etude as awer och Knetschgum, wann ech kucken wou zB Èesterräich plazéiert as. An da muss een och emol bei Fleesch, Kees Èeer asw d'Qaulitéit vergläichen

  • Spuere muss sinn am 20.06.2019 17:27 Report Diesen Beitrag melden

    Ech kafen Toilettepabeier zu Perl an. Do ass et méi belleg wéi zu Lëtzebuerg an ginn do iessen an de Restaurant fir 10.- de Plat du Jour. Do wibbelt et vu Lëtzebuerger, Franzosen an Expats.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Spuere muss sinn am 20.06.2019 17:27 Report Diesen Beitrag melden

    Ech kafen Toilettepabeier zu Perl an. Do ass et méi belleg wéi zu Lëtzebuerg an ginn do iessen an de Restaurant fir 10.- de Plat du Jour. Do wibbelt et vu Lëtzebuerger, Franzosen an Expats.

  • Julie am 20.06.2019 17:06 Report Diesen Beitrag melden

    ... das ist CACTUS geschuldet, würde mich mal interressieren wie's dann wäre könnte man diesen rausrechnen

  • Tester am 20.06.2019 16:18 Report Diesen Beitrag melden

    Ech haat am Mé,hei am Land,an engem grussen Supermarkt eng Tomat kaaft,nit all ze deck,awer keng aus Holland oder der Belsch.Die guff dan ofgewien,an huet een Euro kast.Ech hoffen,die leid dan och mol am Indexkurf,wan de Statec seng Berechnung mecht.Hun mech nach emmer gefroot,wu den Statec akaafen geed fir datt nemmen nit den Index erop geed.

  • Blmchen am 20.06.2019 16:08 Report Diesen Beitrag melden

    die Etude as awer och Knetschgum, wann ech kucken wou zB Èesterräich plazéiert as. An da muss een och emol bei Fleesch, Kees Èeer asw d'Qaulitéit vergläichen

  • Japs am 20.06.2019 15:59 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist ja nicht weit bis ins Ausland