Junge Unternehmerin

01. Oktober 2020 09:44; Akt: 01.10.2020 09:47 Print

Luxemburgerin startet Business in New York

LUXEMBURG/NEW YORK – Liz Breuer hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Die 24-Jährige leitet in New York eine Marketing-Firma, die sich für Nachhaltigkeit einsetzt.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Vom kleinen Mädchen aus Luxemburg zur New Yorker Unternehmerin mit dem richtigen Gespür dafür, was die Welt gerade braucht. Die 24-jährige Liz Breuer hat sich in New York selbstständig gemacht und mit der Schwedin Elina Carle Montenegro das «New Normal Bureau» gegründet. Ein Marketing-Unternehmen, das seinen Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit legt, und es sich zum Ziel gemacht hat, den Leuten inmitten einer Pandemie wieder Hoffnung für die Zukunft mit auf den Weg zu geben.

Bereits 2015, nach ihrem Schulabschluss am «Lycée de Garçons Luxembourg», hat die junge Frau beschlossen, auf eigene Faust in die anonyme Weltstadt zu ziehen. Vier Jahre lang hat sie sich am «Fashion Institute of Technology» den Weg zur Verwirklichung ihres Traumes geebnet. In der Zeit hat die Luxemburgerin ihren Bachelor in «International Trade and Marketing» abgeschlossen, Praktika gemacht, ihren ersten Job in einem Marketing-Unternehmen angenommen, nur um kurze Zeit später schon selbstständig in ihrer Wahlheimat durchzustarten. Und das auch noch während die Stadt wegen Corona und zahlreicher Unruhen Kopf zu stehen scheint.

« Nachhaltige Marken wirken oft zu high-class oder zu sehr Müsli »

Von der Umsetzung ihres ganz persönlichen «American Dream» hält aber auch die Krise die junge Unternehmerin nicht ab. Tagtäglich ist sie mit der Ausnahmesituation in New York konfrontiert: Masken, wo man nur hinsieht, politische Unruhen, «Black Lives Matter»-Demonstrationen und Polizeigewalt auf offener Straße. Es sehe allerdings für Menschen, die nicht vor Ort sind deutlich schlimmer aus, als für die Einwohner der Metropole. «Die New Yorker sind ein starkes Volk und haben eine völlig andere Einstellung, als wir Luxemburger. Für sie ist die aktuelle Situation nur ein erneuter bump in the road», erklärte Breuer, die sich offensichtlich von dieser Mentalität anstecken lässt, am Telefon. Sie sei vorsichtig, trage draußen immer ihre Maske, blicke aber voller Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft.

Insbesondere, weil sie am 14. August offiziell mit ihrem Startup-Unternehmen, das nachhaltige Marken unterstützt, durchgestartet ist. Mit ihrer Marketing-Firma will die 24-Jährige mit dem «Öko-Tanten-Image» brechen. «Nachhaltige Marken wirken oft zu high-class oder zu sehr Müsli», erklärte sie. Sie möchte den Leuten Tipps geben, wie sie bewusst leben können, ohne diese Extreme zu unterstützen.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Today’s the day: We’re officially launching New Normal Bureau into our resilient Earth. We are excited to welcome you onboard our mission to tell stories and amplify actions that ignite a future where conscious choices become the baseline: The New Normal. To us, sustainability is a journey, a means to an end rather than the end itself. While recognizing that the direction is more important than the speed, we aim to create a safe space for both brands and consumers that value progress over perfection. As a purpose-driven marketing agency, we wanted to share this film entitled #Decelerate, set around bustling New York City’s natural oases to inspire you to slow down, reflect and embrace your surroundings. We look forward to sharing our journey with you and are excited about what’s to come! Stay tuned for additional updates on us, our work and efforts. x Elina and Liz

Ein Beitrag geteilt von New Normal Bureau (@newnormalbureau) am

(Liz Mikos/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • kaa am 01.10.2020 18:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Chapeau an courage!

  • Tiptop am 01.10.2020 11:58 Report Diesen Beitrag melden

    Ma All Respekt

Die neusten Leser-Kommentare

  • kaa am 01.10.2020 18:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Chapeau an courage!

  • Tiptop am 01.10.2020 11:58 Report Diesen Beitrag melden

    Ma All Respekt