Literaturpreis

07. März 2018 16:45; Akt: 07.03.2018 16:51 Print

Luxemburgisch-​​Edelfedern sollen belohnt werden

LUXEMBURG – Die Gesetzesvorlage der Regierung über die Nationalsprache sieht auch die Schaffung eines neuen Literaturpreises vor, wie die Chamber am Mittwoch mitteilt.

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Claude Meisch will einen Preis für Literatur auf Luxemburgisch vergeben. (Bild: Editpress/Hervé Montaigu )

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Vergangenen November hat die Regierung ein Gesetz zur Förderung der luxemburgischen Sprache vorgelegt. Diese sieht die Ernennung eines «Kommissär fir d’Lëtzebuerger Sprooch» vor, der beim «Zenter fir d’Lëtzebuerger Sprooch» einen 20 Jahre laufenden Aktionsplan ausarbeiten sowie dessen Umsetzung koordinieren und kontrollieren soll.

Ein weiteres Element ist die Vergabe eines Literaturpreises für Verdienste um die luxemburgische Sprache. Die Idee ist es, Preise zu vergeben, um Initiativen in diesem Bereich zu würdigen. Bildungsminister Claude Meisch nannte unter anderem einen Preis für Kinderliteratur auf Luxemburgisch. Der Gesetzentwurf wird nun dem Staatsrat zur Stellungnahme vorgelegt. Die neuen Strukturen könnten bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode im Herbst 2018 ihre Arbeit aufnehmen.

Gleichzeitig sollen die Bürger im Großherzogtum die Zukunft der Nationalsprache mitgestalten. Drei weitere Versammlungen sind zu dem Thema noch geplant (Donnerstag, 8. März, Kufa, Esch/Alzette, Donnerstag, 15. März, Bierger-a Kulturhaus, Bad Mondorf und Dienstag, 20. März, Al Seeërei, Diekirch).

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fantasiesprache am 08.03.2018 08:32 Report Diesen Beitrag melden

    Was zum Geier heißt "Edelfedern"? Soll das ein Verb sein?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Fantasiesprache am 08.03.2018 08:32 Report Diesen Beitrag melden

    Was zum Geier heißt "Edelfedern"? Soll das ein Verb sein?

    • L'essentiel Online am 08.03.2018 09:24 Report Diesen Beitrag melden

      Nein, keine Fantasiesprache. Diese Sprache heißt Deutsch. Und Edelfeder ist kein Verb sondern ein Substantiv.

    • Fantasiesprache am 08.03.2018 11:25 Report Diesen Beitrag melden

      Und was soll der Titel des Artikels dann bitte heißen? Das ergibt doch keinen Sinn. "Voulte bien mais poufte pas". Schreibt doch einfach normal und verständlich, statt immer wieder diese total veralteten und nicht mehr gebräuchlichen Vokabeln auszugraben. Laut Duden: Gebrauch: leicht spöttisch Häufigkeit: [2/5] 1. [renommierter] Schriftsteller, Journalist o. Ä., der besonders kultiviert und anspruchsvoll schreibt 2. sehr teurer, luxuriöser Füllfederhalter Ich sehe da keinen realen Zusammenhang zu dem was Sie - wie ich mir zusammeninterpretiere - mit dem Titel wohl sagen wollen.

    • L'essentiel Online am 08.03.2018 11:44 Report Diesen Beitrag melden

      Sie sehen keinen Zusammenhang zwischen «Literaturpreis» und einer Edelfeder, also einem «Schriftsteller, der besonders kultiviert und anspruchsvoll schreibt»?

    • Fantasiesprache am 08.03.2018 23:29 Report Diesen Beitrag melden

      Nein. Da das Wort eher spöttisch eingesetzt wird (haben Sie meinen Kommentar GANZ gelesen?), halte ich es hier für unpassend. Diese Wortwahl war einfach ein Griff ins Klo.

    • L'essentiel Online am 09.03.2018 09:56 Report Diesen Beitrag melden

      Ja, haben wir. Und «eher» heißt nicht gänzlich. Viele Komplimente haben – je nach Verwendung – eine spöttische Konnotation («Das ist ja vielleicht 'ne Grazie!»). So ist es auch mit der Edelfeder, die an sich im Journalistischen als auch Literarischen anerkennend gebraucht wird. Es mag ja sein, dass Sie es für «unpassend» halten. Aber Ihr Gefühl hat nun mal keine Allgemeingültigkeit. Bis gestern kannten Sie das Wort ja nicht einmal. Dafür lehnen Sie sich aber ganz schön weit aus dem Fenster.

    • Fantasiesprache am 09.03.2018 11:43 Report Diesen Beitrag melden

      Und Sie lehnen sich ganz schön weit aus dem Fenster für das Sprachniveau, das sie allgemein hier an den Tag legen. Mit Kritik sollte man auch umgehen können, anstatt sich in Haarspaltereien zu ergehen. Wenn man Ihre Artikel liest, hat man oft den Eindruck, dass bei Ihnen weder Muttersprachler arbeiten, noch genügend (oder überhaupt) Wert auf Korrekturlesen gelegt wird. Aber Sprachqualität ist ja bekanntlich eher sekundär, wenn man auf Klickzahlen aus ist.

    • L'essentiel Online am 09.03.2018 12:15 Report Diesen Beitrag melden

      Wir haben überhaupt nichts gegen Kritik. Ganz im Gegenteil. Und wir wissen auch, dass wir nicht frei von Fehlern sind. Daran arbeiten wir jeden Tag und sind über jeden Hinweis dankbar. Doch der Ton macht die Musik. Und ja, wenn wir – wie von Ihnen – angeblafft werden, dann reagieren auch wir etwas dünnhäutig. Sie wissen ja: «Wie man in den Wald hineinruft, ...»

    • Fantasiesprache am 09.03.2018 13:59 Report Diesen Beitrag melden

      Angeblafft - alles klar. Über jeden Hinweis dankbar - alles klar. Einen schönen Tag noch! ;-)

    • L'essentiel Online am 09.03.2018 14:07 Report Diesen Beitrag melden

      Gleichfalls ;)

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