Arbeit in Luxemburg

27. Oktober 2017 07:00; Akt: 27.10.2017 17:55 Print

Luxemburgisch ist ein Trumpf bei der Jobsuche

LUXEMBURG – Arbeitssuchende, die die luxemburgische Sprache beherrschen, haben bei Vorstellungsgesprächen einen Vorteil. Die Landessprache ist auf dem Markt nicht sehr verbreitet.

storybild

Zum Thema

Auf dem Arbeitsmarkt ist die luxemburgische Sprache eine echte Seltenheit. Weil die meisten Unternehmen im Großherzogtum bevorzugt Kandidaten einstellten, die fließend Luxemburgisch können, «gibt es einen regelrechten Wettkampf unter den Arbeitgebern», wie die Banque Internationale à Luxembourg (BIL) feststellt.

Diesen Trend kann Pierre Gromada, Manager beim Personaldienstleister Hays, bestätigen: «Luxemburgisch ist ein großes Plus, vor allem im Handel aber auch im öffentlichen Dienst.» Nach den neuesten Zahlen des nationalen Statistikinstituts Statec wird in den Berufen in den Bereichen Gesundheit und Landwirtschaft am häufigsten Luxemburgisch gesprochen.

Nach Ansicht der Arbeitsvermittlung Moovijob ist das gesprochene Wort wichtiger als das geschriebene – allerdings legen sowohl die BIL als auch Hays großen Wert auf gute Rechtschreibkenntnisse. Um ihr nicht-luxemburgisches Personal fit für die Landessprache zu machen, bietet die BIL ihren Mitarbeitern regelmäßig Kurse an: «Wir bilden in etwa 60 Personen pro Jahr aus. 90 Prozent davon beginnen als Anfänger und beenden den Kurs auf fortgeschrittenem Niveau.»

(Pierre François/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Karin W. am 27.10.2017 07:25 Report Diesen Beitrag melden

    Soll das nicht eigentlich ganz normal sein ???

  • GuGu am 27.10.2017 08:18 Report Diesen Beitrag melden

    Et ass awer haut net den 1ten Abrëll oder, well um Terrain gesäit dat alles ganz anescht aus, do ass eng aner Sproch vill méi wichteg wéi Lëtzebuergesch!

  • Beobachter am 27.10.2017 08:28 Report Diesen Beitrag melden

    Meine Erfahrung ist eine andere, fast überall hieß es Englisch und Französisch sind sehr wichtig, Deutsch ist gut, Luxemburgisch interessiert nicht. Aber vlt stellt die BIL in der Bankenbranche ja eine Ausnahme dar. ;-)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pia am 13.11.2017 15:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Et ass schlëmm genuch doriwwer “alt ërem“ diskutéieren ze mussen? Passt Iech gefäellest un dir léif Frontalieren well besser kent Der et net kréien .. “ongewollt n'est-ce pas“ ..

  • jimbo am 27.10.2017 16:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wann ech weilt op de Bau schaffe goen, interesseiert et keen Mensch dass ech Letzebuergesch kann, mee do ass portuguisesch gefrot!

  • eric am 27.10.2017 14:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ganz genau katin. desen artikel ass eigentlech fir ze schumen. mir missten guer net doriwwer schwätzen, dass letzebuergesch en trumpf ass. et misst fir selbstverständlech gehol gin, dem land seng mammesproch ze kennen wou een wunnt/schaft/lieft.

  • Beobachter am 27.10.2017 08:28 Report Diesen Beitrag melden

    Meine Erfahrung ist eine andere, fast überall hieß es Englisch und Französisch sind sehr wichtig, Deutsch ist gut, Luxemburgisch interessiert nicht. Aber vlt stellt die BIL in der Bankenbranche ja eine Ausnahme dar. ;-)

  • GuGu am 27.10.2017 08:18 Report Diesen Beitrag melden

    Et ass awer haut net den 1ten Abrëll oder, well um Terrain gesäit dat alles ganz anescht aus, do ass eng aner Sproch vill méi wichteg wéi Lëtzebuergesch!