Marc Barthelemy

12. Oktober 2018 13:24; Akt: 12.10.2018 13:37 Print

Luxemburgische Sprache erhält eigenen Kommissar

LUXEMBURG – Der Regierungsrat hat am Freitag für die Ernennung von Marc Barthelemy zum neuen Kommissar für die luxemburgische Sprache gestimmt.

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Marc Barthelemy (r.) bei einer Pressekonferenz im Jahr 2013 mit der damaligen BIldungsministerin Mady Delvaux (Archivfoto: Editpress/Fabrizio Pizzolante)

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Der langjährige Regierungsberater im Bildungsministerium, Marc Barthelemy, wird neuer Kommissar für die luxemburgische Sprache. Das teilt die Regierung am Freitag mit. Die neu geschaffene Stelle ist Teil des Luxemburgisch-Gesetzes, das vergangenen Juni in der Chamber beschlossen wurde.

Die Regierung will durch verschiedene Maßnahmen die Rolle des Luxemburgischen in der Gesellschaft stärken und die Förderung der Luxemburger Sprache und Kultur «nachhaltig sichern». Barthelemy, der auch Präsident des «Conseil permanent de la langue luxembourgeoise» (CPPL) ist, wird in seiner neuen Funktion für die Ausarbeitung und Umsetzung eines 20-Jahres-Plans zur Förderung des Luxemburgischen zuständig sein. Unterstützung erhält er von einem interministeriellen Komitee.

Der Kommissar soll auch eine nationale Plattform entwickeln, auf der Interessierte sich über die luxemburgische Sprache sowie Weiterbildungs- und Kursangebote informieren können. Barthelemy soll dafür sorgen, dass genügend Luxemburgisch-Kurs angeboten werden und auch Anlaufstelle für Bürger sein, die sich über fehlenden oder schlechten Gebrauch des Luxemburgischen in öffentlichen Ämtern und Behörden beschweren wollen. Seine offizielle Kontaktadresse lautet commissaire [at] letzebuerger-sprooch.lu

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Knouterer am 13.10.2018 19:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Den Marc Barthrlemy huet schonn en staatlechen Posten ( Beroder am Bildungsminister an President vum Comitée fir d'Lëtzebuerger Sprooch) An elo gëtt hien nach Kommissar vun der lëtzebuerger Sprooch an dat knapps eng Woch virun den Walen. Et gëtt en Gefill net lass dass nach schnell Leit sollen plazéiert ginn.

  • Spectre am 12.10.2018 16:11 Report Diesen Beitrag melden

    Fangt doch im Kleinen an. Verkehrsschilder op Lëtzebuergesch schreiwen, oder Gesetzestexte oder doer. Wäre doch mal ein erster Schritt und sicherlich ohne Großprojekt umsetzbar. Eine Fremdsprache drunter, wenn es sein muss. Muss es aber nicht, interessiert die Franzosen und uns Deutsche ja auch nicht, ob der Spanier oder Pole das lesen kann. Aber fände ich mal eine gute Maßnahme!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Knouterer am 13.10.2018 19:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Den Marc Barthrlemy huet schonn en staatlechen Posten ( Beroder am Bildungsminister an President vum Comitée fir d'Lëtzebuerger Sprooch) An elo gëtt hien nach Kommissar vun der lëtzebuerger Sprooch an dat knapps eng Woch virun den Walen. Et gëtt en Gefill net lass dass nach schnell Leit sollen plazéiert ginn.

  • Spectre am 12.10.2018 16:11 Report Diesen Beitrag melden

    Fangt doch im Kleinen an. Verkehrsschilder op Lëtzebuergesch schreiwen, oder Gesetzestexte oder doer. Wäre doch mal ein erster Schritt und sicherlich ohne Großprojekt umsetzbar. Eine Fremdsprache drunter, wenn es sein muss. Muss es aber nicht, interessiert die Franzosen und uns Deutsche ja auch nicht, ob der Spanier oder Pole das lesen kann. Aber fände ich mal eine gute Maßnahme!

    • Center am 09.04.2019 11:10 Report Diesen Beitrag melden

      Die Behördenwebseiten in Lëtzebuergesch wären auch schon mal ein Anfang. Mich nervt es schon, wenn die Seiten und die meisten Formulare der CCSS oder Recette Central nur in Französisch sind...

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