Klima-Aktivisten

12. November 2019 06:59; Akt: 12.11.2019 07:02 Print

Luxemburgs Jugend stellt eigenen Klimabericht vor

LUXEMBURG – Bei einem Treffen mit Abgeordneten der Chamber präsentierten die Jugendlichen der Conférence nationale des élèves luxembourgeois (CNEL) ihren Klimabericht.

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Sie setzen sich unermüdlich für die Klimawende in Luxemburg ein. (Bild: Editpress)

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Sie streiken, sie streiten und sie machen Vorschläge, wie es besser geht: Seit Monaten engagieren sich junge Luxemburger für den Schutz der Umwelt und sie fordern, dass endlich politische Maßnahmen ergriffen werden.

Am Montag stellten Vertreter der Conférence nationale des élèves luxembourgeois (CNEL) die konkreten Forderungen vor und übergaben ihren Klimabericht an die Mitglieder des Umweltausschusses.

Im Maßnahmenkatalog der CNEL nimmt der Umweltschutz an Schulen eine zentrale Stellung ein: Die Schüler wollen, dass der Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln gestärkt wird. Außerdem soll Abfall reduziert werden. Die Jugendlichen befürworten auch aus diesem Grund den Einsatz von Technik, da er Abfall bei Mitschriften und veralteten Schulbüchern vermindern könne.

Vorsichtige Zusagen der Politik

Die Jugendlichen verlangen außerdem einen nachhaltigen Konsum, was eine Überprüfung der Produktionsmethoden in der luxemburgischen Landwirtschaft bedeuten würde. Einige Schüler haben sich selbst dazu entschieden, auf Fleisch zu verzichten.

Vor allem bei Plastikmüll sei die Geduld der Schüler – der nachfolgenden Generation – am Ende. Sie wollen den Einsatz von Einmal-Kunststoff stark verringern und ein Pfandsystem einführen.

«Ich stimme den meisten der Forderungen zu», sagte François Benoy, Präsident von déi Gréng in Luxemburg-Stadt. «Ihre Ideen werden wahrscheinlich in den Klima- und Energieplan aufgenommen, den die Regierung entwickelt», stellte er vorsichtig in Aussicht.

(Marion Mellinger/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Das was wir schon seit Jahren machen am 12.11.2019 08:20 Report Diesen Beitrag melden

    Ach, ich dachte sie wollten auf ihr oder Mama's/Papa's Auto verzichten, selber weniger Müll produzieren, nachhaltiger verbrauchen und zuerst überlegen ob man etwas wirklich braucht bevor irgend welche Kleider in den Schränken verschwinden.

  • Tweety am 12.11.2019 11:30 Report Diesen Beitrag melden

    Die Feiertage kündigen sich langsam an,also mal sehen wie das Geschäft dann dieses Jahr so läuft mit Geschenken und so.....Abfall,Nachhaltigkeit usw... Es liegt an jedem sich Gedanken über die Lage des Weltproblems (Klimaschutz ) zu machen .....an jedem einzelnen von uns ....und zwar auf jedem Gebiet.

  • u.krebs am 12.11.2019 07:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sie fordern die Beschränkung beim Abfall. Ok dann sollten Sie doch schon einmal in der Mittagspause damit anfangen und nicht Mc Donald besuchen oder beim Italiener Nudeln in Pappkarton‘s kaufen. Oder Redbull in sich reinschütten anstatt eine Apfelschorle in Pfandflasche.

Die neusten Leser-Kommentare

  • sputnik am 15.11.2019 17:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Habe erlebt dass Jugendliche bei McDonald’s nach der Weinkarte gefragt haben.“ Also , alles in allem Hirnis oder Fachleute mit Scheuklappen hoch zwei mit Abitur.“

  • Tweety am 12.11.2019 11:30 Report Diesen Beitrag melden

    Die Feiertage kündigen sich langsam an,also mal sehen wie das Geschäft dann dieses Jahr so läuft mit Geschenken und so.....Abfall,Nachhaltigkeit usw... Es liegt an jedem sich Gedanken über die Lage des Weltproblems (Klimaschutz ) zu machen .....an jedem einzelnen von uns ....und zwar auf jedem Gebiet.

  • Oldie am 12.11.2019 11:11 Report Diesen Beitrag melden

    Alles macht Sinn und ist sicher gut gemeint, aber ich kann ehrlich gesagt beim grössten Teil der Jugend nicht sehen dass mit gutem Beispiel voran gegangen wird: Auto, Kleider, Plastikmüll, verpacktes Essen, ... Wie wäre es mit dem Tag Keiner ohne Auto zur Schule? Oder heuten alle Mittagessen ohne Plastik?,...

  • Gerard am 12.11.2019 11:09 Report Diesen Beitrag melden

    Ach, ich dachte sie wollten auf ihr oder Mama's/Papa's Auto verzichten, selber weniger Müll produzieren, nachhaltiger verbrauchen und zuerst überlegen ob man etwas wirklich braucht bevor irgend welche Kleider in den Schränken verschwinden. Deen as gut,ech wollt deen nach eng keier schecken. P.S.dei meecht hun schon een eegenen Auto vir an Schoul ze fueren.

  • O.J. am 12.11.2019 10:26 Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt wo das Wetter schlechter wird sieht man sie nicht mehr Freitags ...