«Mérite Jeunesse»

07. November 2017 16:13; Akt: 07.11.2017 16:29 Print

Luxemburgs Jugend tut mehr Gutes, als man denkt

LUXEMBURG – Der «Mérite Jeunesse» spornt junge Erwachsene dazu an, über sich hinaus zu wachsen – und dabei Gutes zu tun. Hunderte Freiwillige nehmen jedes Jahr daran teil.

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Marion Gonner und Céline Laffineur blicken auf eine «tolle Lebenserfahrung» zurück. (Bild: L'essentiel/sg)

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«Eine der unvergessenen Momente in diesem Jahr war, als eine Gruppe von Lycée-Schülern aus Luxemburg in Nepal dabei geholfen hat, eine Schule wieder aufzubauen», berichtet Christine Gouverneur, Leiterin des Nationalbüros von «Mérite Jeunesse»: «Da war ein junges Mädchen dabei, dass sich vor der Natur fürchtete. Aber dann ist sie über sich hinausgewachsen und alleine losgezogen.»

Renommierter Award

Es ist eine von vielen Anekdoten, die Gouverneur an diesem Dienstag im Lycée Aline-Mayrisch erzählt. Sie ist in die Schule im Geesseknäppchen gekommen, um Nachwuchs für ihre Stiftung zu gewinnen. «Mérite Jeunesse» ist ein Programm für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 25 Jahren. Es soll die Heranwachsenden bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit unterstützen – unabhängig von den anfänglichen Stärken und Schwächen.

Im vergangenen Jahr machten 776 junge Leute aus Luxemburg mit. Ihr Ziel ist es, das Abzeichen zu bekommen, das Teil des renommierten «Duke of Edinburgh’s International Award» ist. Dafür müssen sich sie sich in verschiedenen Bereichen wie Freiwilligenarbeit, Sport und bei Expeditionen engagieren und sich in Wohnprojekten einbringen.

Im Lycée Aline-Mayrisch haben bereits einige Schüler ihr Abzeichen. Unter anderem Céline Laffineur: «Ich habe teilgenommen, weil der 'Mérite Jeunesse' in vielen Ländern Türen öffnet. Zum Beispiel in England, wo ich studieren möchte.» Die 18-Jährige hat sich bei einer Reittherapie eingebracht und ist gemeinsam mit autistischen Kindern in ein Feriencamp gefahren.

«Eine tolle Lebenserfahrung»

Die ebenfalls 18-jährige Marion Gonner hat in ihrer Zeit bei «Mérite Jeunesse» regelmäßig in einem Pflegeheim ausgeholfen, hat Kurse gegeben und eine Zeit lang bei einer Familie in den USA gelebt. Die beiden jungen Frauen finden, dass es «eine tolle Lebenserfahrung» für sie war.

(sg/pw/L'essentiel)

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