Afrikanische Schweinepest

18. September 2018 06:57; Akt: 18.09.2018 07:01 Print

Schweinebauern aus Luxemburg sind besorgt

LUXEMBURG – Die Schweinebauern im ganzen Land sind beunruhigt. Sie fordern mehr Aufklärung von der Regierung.

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Auf belgischen Bauernhöfen herrscht wegen der Afrikanischen Schweinepest derzeit Ausnahmezustand. Auch in Luxemburg wächst die Besorgnis. Denn das für Schweine tödliche Virus steht vor der Tür des Großherzogtums. Diesbezüglich ist am Dienstagnachmittag, 14 Uhr, ein Treffen der «Task Force» unter dem Vorsitz von Landwirtschaftsminister Fernand Etgen geplant, um Präventivmaßnahmen zu entwickeln.

Maßnahmen, die von den Schweinefleischproduzenten des Landes mit Spannung erwartet werden. Denn Luxemburgs Schweinebauern sind beunruhigt. «Wir wussten, dass die Schweinepest schnell voranschreitet, aber wir hatten nicht damit gerechnet, dass sie so schnell vor unserer Haustür steht», erklärt der Präsident der Association pour la promotion de la marque nationale de la viande de porc, Romain Klein.

Obwohl die Betriebe in den meisten Fällen gut eingezäunt sind, gibt es Bedenken: «Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen sind wir nicht immun gegen die Übertragung des Virus auf unsere Tiere. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft dieses Sektors wären dramatisch», erklärt Klein weiter. «Wenn wir die Wildschweinpopulation reduzieren, können wir die Ausbreitung des Virus einschränken», schlägt er dagegen vor. Dem ist Georges Jacobs vom Jägerverband FSHCL nicht ganz abgeneigt: «Wir sind bereit, Wildschweine nach den geltenden Regeln zu schießen. Aber dann müssen wir auch gegen Füchse vorgehen. Deren Population hat sich in der Nähe von Bauernhöfen verzehnfacht. Und auch sie tragen zur Verbreitung des Virus bei», sagt Georges Jacobs.

(Gaël Padiou/L'essentiel)

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