In der Coque

24. November 2017 19:15; Akt: 24.11.2017 19:19 Print

Luxemburgs Winzer stellen ihre Edeltropfen vor

LUXEMBURG - Die 13. Ausgabe des Wein- und Crémant-Festivals wurde am Freitag in der Coque eröffnet. Das Event läuft noch bis Sonntagabend.

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«Ich bin gerade umgezogen und hätte gern ein paar Weine für zuhause. Ich habe vor, drei Kisten zu kaufen, Crémant, Weißwein, Rotwein... Ich habe nicht wirklich ein festes Budget, das sehe ich auf Anhieb», sagt Stéphanie, 29, während sie an einem Glas Crémant nippt. Die junge Frau aus Echternach kam mit ihrer Schwester Nathalie, 32, zur Weinmesse. Gemeinsam wollen sie feine Tröpfchen von der luxemburgischen Mosel verkosten. «Die Weine aus Luxemburg sind gut und die Preise sind vernünftig», sind sich die beiden Schwestern einig.

Noch bis Sonntag haben die Winzer des Großherzogtums in der Coque auf dem Kirchberg ihre Zelte aufgeschlagen. Um die 40 Aussteller nehmen an der 13. Ausgabe des Wein- und Crémant-Festivals teil, das am Freitagnachmittag eröffnet wurde. Wenn man durch die Messestände streift, findet man bei schummrigem Licht die eine oder andere Überraschung. Darauf zielt auch der 29-jährige Cédric ab, der die Veranstaltung bereits aus dem Vorjahr kennt. Er ist dieses Jahr mit Kollegen angereist. «Ich suche nach etwas Neuem. Ich bin Rotwein-Fan, im Sommer mag ich gern Rosé», erklärt der Mann aus Zolwer, während er zögerlich einen Weißwein degustiert. «Für ein kleines Land sind die Weine hierzulande gut und hätten es verdient, bekannter zu sein», sagt er, der am liebsten italienische Weine trinkt. «Wir haben hier nicht so viel Sonne, das kommt immer auf das Jahr an.»

«Wichtig, sich der Öffentlichkeit vorzustellen»

Für die Winzer ist der Termin nicht unbedeutend. «Die zwei Monate vor dem Jahresende sind wichtig. Das entspricht gut einem Drittel des Umsatzes. Zudem können die Leute mehr über die manuelle Arbeit und das Terroir erfahren», sagt Patrick Berg, Generaldirektor von Domaines Vinsmoselle, der genauso viele Verkaufsteams wie Kellermeister bei der Messe aufbietet. Im Vorweihnachtsgeschäft präsentiert die Genossenschaft nur «Premiers Crus», Schaumweine, Süßweine oder Spätlese-Sorten.

Was die unabhängigen Winzer anbelangt, haben die Jahrgänge 2016 allmählich die notwendige Reife erlangt, um geöffnet zu werden. Auch die 2015er kommen auf den Markt. Ern Schumacher, Präsident der «Organisation professionnelle des vignerons indépendants» (OPVI) hält es für wichtig, «sich der Öffentlichkeit vorzustellen, denn jeder Winzer zeigt Weine mit einem anderen Geschmack. Die Stärke ist, dass jeder auf seine Weise keltert». Antoine Clasen, Verkaufschef der Caves Bernard-Massard fügt hinzu: «Die Zeiten, in denen die Leute ihren Wein bei einem einzigen Winzer kauften, sind vorbei. Es ist wirklich gut, verschiedene Stile und Arten von Produkten zu haben.»

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hannes am 25.11.2017 12:59 Report Diesen Beitrag melden

    Und de Radarfallen??

Die neusten Leser-Kommentare

  • Hannes am 25.11.2017 12:59 Report Diesen Beitrag melden

    Und de Radarfallen??