In Luxemburg

10. November 2021 17:03; Akt: 10.11.2021 17:38 Print

Mehr Fahrer setzen sich unter Drogen ans Steuer

LUXEMBURG – In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Führerscheinpunkte, die aufgrund von Drogeneinfluss abgezogen wurden, stark angestiegen.

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Im Jahr 2020 erhielten die 44 Fahrer, die unter Drogen einen Unfall verursacht hatten, ein Fahrverbot.

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Im Jahr 2020 sind im Großherzogtum acht schwere Unfälle von insgesamt 219 auf Drogen am Steuer zurückgeführt worden. Ein Todesopfer wurde dabei glücklicherweise nicht registriert. Das teilten die Minister für Mobilität und Justiz am Mittwoch in einer parlamentarischen Antwort mit. Die Anzahl der schweren Unfälle mache 1,8 Prozent aller schweren oder tödlichen Unfälle in diesem Jahr aus. Im Vergleich dazu war Alkohol für 34 schwere Unfälle, darunter zwei tödliche, verantwortlich (15,5 Prozent). In sechs der acht Fälle hatte ein Fahrer Cannabis konsumiert.

In den vergangenen fünf Jahren lag die Zahl der schweren oder tödlichen Unfälle im Zusammenhang mit Drogen im Schnitt bei etwa zehn. Mit fünf tödlichen Unfällen stelle das Jahr 2017 bisher diesbezüglich den traurigen Höhepunkt dar. Die Zahl der Punkte, die Führerscheininhabern entzogen wurden, ist in den vergangenen Jahres drastisch angestiegen explodiert – von 240 im Jahr 2015 auf 774 im Jahr 2020. In dem Zeitraum verloren 710 Personen wegen Drogeneinfluss am Steuer ihren Führerschein.

Im Jahr 2020 erhielten die 44 Fahrer, die unter Drogen einen Unfall verursacht hatten (alle hatten Cannabis konsumiert), ein Fahrverbot. Nur zwei davon wurden allerdings zu einer Haftstrafe verurteilt. In 18 Fällen wurde eine Geldstrafe jenseits der 1000 Euro verhängt.

(mc/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Arm am 10.11.2021 21:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bei dene Preise de en mus bezuhlen vir ze Tanken mus e sech zodrönen vir wan en Tanke geht

  • Meine Meinung am 14.11.2021 23:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    2 Jahre Knast. Ohne wenn und aber. Dann hört das auf

  • Frënz am 14.11.2021 03:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An alkohol wéivill Doudeger hunn mer do duerch um Stéierrad. Respektiv Akzidenter egaalwat, lo ginn lauter kleng Dometten gesicht. Fir nemmen nët ze legaliséieren ! Schued well de Staat géif vill Verdéngen an mir bräichten manner Stéieren ze bezuelen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Meine Meinung am 14.11.2021 23:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    2 Jahre Knast. Ohne wenn und aber. Dann hört das auf

  • Frënz am 14.11.2021 03:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An alkohol wéivill Doudeger hunn mer do duerch um Stéierrad. Respektiv Akzidenter egaalwat, lo ginn lauter kleng Dometten gesicht. Fir nemmen nët ze legaliséieren ! Schued well de Staat géif vill Verdéngen an mir bräichten manner Stéieren ze bezuelen.

  • HalloLux am 11.11.2021 08:50 Report Diesen Beitrag melden

    Das Problem liegt im gesetzlich festgelegten Grenzwert und der langen Abbauzeit von Cannabis. Dieser Grenzwert ist nicht medizinisch fundiert und stellt viele Konsumenten vor ernsthafte Probleme. Eine Anhebung dieses Grenzwertes bedeutet nicht gleich, dass man sich bekifft hinter das Steuer setzen kann! Vielmehr können Konsumenten dann wie bei Alkohol besser einschätzen wann sie wieder fahrtüchtig sind. Der Wert von 1ng pro ml Blut ist nicht vertretbar und sogar nach einmaligem Konsum der 8 Stunden zurückliegt kann ein Test positiv sein. Hier besteht meiner Meinung nach Veränderungsbedarf....

  • Arm am 10.11.2021 21:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bei dene Preise de en mus bezuhlen vir ze Tanken mus e sech zodrönen vir wan en Tanke geht

  • Paul am 10.11.2021 20:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Fahrer setzen sich unter Drogen ans Steuer Wat soll den Satz soen? Einige/viele geif zoutreffen ma esou?