In Luxemburg

25. Oktober 2019 18:16; Akt: 25.10.2019 20:42 Print

Mehrheit will höhere Steuern für PS-​​starke Autos

LUXEMBURG – Ein Großteil der Luxemburger Bevölkerung fordert politische Änderungen beim Thema Mobilität. Auf den Verbrennungsmotor wollen aber nur wenige verzichten.

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Die Luxemburger finden: Wer mehr PS unter dem Hintern hat, sollte auch mehr Steuern zahlen.

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Bis der öffentliche Transport im Großherzogtum kostenlos wird, gehen noch einige Wochen ins Land. Ab dem 1. März 2020 sind Bus, Bahn und Tram frei für alle. Die aktuelle Meinungsumfrage Politmonitor, die von Luxemburger Wort und RTL bei TNS Ilres in Auftrag gegeben wurde, zeigt, dass der Großteil der Befragten die «Gratis-Öffis» befürwortet. 64 Prozent sprachen sich dafür aus, 31 Prozent dagegen.

Ein ähnliches Ergebnis lieferte die Frage, ob die Kfz-Steuer an die PS-Zahl gekoppelt werden sollte. Hier waren 62 Prozent dafür und 39 Prozent dagegen. Außerdem fordern 49 Prozent eine Subventionierung der Elektromobilität (42 Prozent dagegen).

Eine deutliche Erhöhung der Kfz-Steuer generell lehnte der Großteil der Teilnehmer (66 Prozent) jedoch ab. Lediglich 27 Prozent sprachen sich dafür aus. Noch klarer fiel das Ergebnis bei der Frage nach einem Verbot von Verbrennungsmotoren aus: Auf die Frage, ob ab 2025 nur noch E-Autos zugelassen werden sollten, antworteten 78 Prozent mit «nein» und nur elf Prozent mit «ja».

(sw/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • De_klenge_Fuerzkapp am 25.10.2019 20:26 Report Diesen Beitrag melden

    Das was wichtig ist, wie die Petition 1344, da macht fast keiner mit. Aber diesen Unsinn mit den KFZ-Steuern erhöhen, da machen alle fleissig mit. Solche dummen Umfragen hätte man sparen können und stattdessen wichtigere Theme in den Vordergrund setzen. Eine Schande . . .

  • Xxl am 27.10.2019 17:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Egalwat dat doten! Emmer op den Autofuerer knuppen! Eigentlech si mer selwer Schold in deem Schlamassel! Mir sin ze kamoud fir en Opstand!

  • Phil am 27.10.2019 08:40 Report Diesen Beitrag melden

    „Der Bürger ist zur Melkkuh des gefräßigen Staates Nimmersatt geworden“. Nicola Beer, FDP. An hei geet och juste drëms fir der Mëllechkou vun der Natioun, dem Autofuerer, nach méi Geld aus der Tësch ze zéien. Juste wéi dat soll gemat gin, bléiwt nach auszeschaffen. Dofir dierft et esou eng Diskussioun, esou wéi sie hei gefouert gett, op et soll iwwer PS, Cylindrée, Benzin, Kilometer oder CO² guernet gin. Doduerch gett nëmmen getest an den Terrain préparéiert op den Stéierzueler à la base bereet ass méi fir d'Bedreiwen vun sengem Gefier ze bezuelen. An dat ass hien anscheinend ënnert enger vun deenen genannten Formen och. An domadder huet d'Politik schon gewonnen. De Modus Vivendi resp. ënnert wat fir enger Form dat soll geschéien wärten Bausch & Co ons schon virschreiwen. Dofir dierften d'Autofuerer sech op d'Diskussioun vun all Stéiererhéigung, egal ënnert wat fir enger Form net alossen an d’office kategoresch refuséieren. PS: Säit 2004 ass Bestéierung vum CO² ofhängeg, awer rëckwierkend op 2000. Agefouert vum deemolegen LSAP Transportminister Lucien Lux.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Richard am 29.10.2019 19:25 Report Diesen Beitrag melden

    Dass Autos nach Leistung oder besser Leistung/Gewichtverhältnis anstatt nach Hubraum VERSICHERT werden sowie es (auf Druck der Motorradlobby zurecht...übrigens) bei Motorrädern der Fall ist, ist längst überfällig. Steuern wäre viel einfacher auf einen minimalen Zuschlag auf den Treibstoff zu ändern denn dann würde nur die Steuer gezahlt werden die das Auto tatsächlich verbraucht/verfährt da ja der CO² Ausstoß von dem Verbrauch abhängt den der Fahrer selbst bestimmt und nicht welcher im Werbeprospekt steht, sowie also auch wieviel man fährt und wie man fährt.

  • Was denn nun am 29.10.2019 11:20 Report Diesen Beitrag melden

    Was ist PS-stark ? Ab 50 PS oder 100 PS oder 100 KW ? Eine 2CV Ente hatte max. 29 PS und genügte um die ganze Familie zu transportieren.

  • profitable Industrielügen am 28.10.2019 06:31 Report Diesen Beitrag melden

    noch mehr Steuern vom Steuerzahler für die steuerbefreitsubventionierten verlogenen Industrieverseucher, die uns auch in Zukunft belügen u risiko- u sanktionsbefreit betrügend verseuchen für den Geldprofit, denn Risiken u Nebenwirkungen sind für den steuernzahlenden Arbeitssklaven, der dann, krankgemacht vom Sklaventreiber, wiederum von der Industrie zur Kasse gebeten werden kann u sogar juristisch verfolgt werden kann, wenn er sich nicht folgsam mit Chemie vollstopfen lässt ... die Milchkuh der Nation soll mit reduziertem demineralisiertem Futter zur Turbokuh werden u für den Mist bezahlen!

  • Arm am 27.10.2019 19:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn man rechnet Elektromobilität verbraucht mehr CO2 als Diesel oder super lasst es euch erklären

    • JMA1962 am 30.10.2019 11:23 Report Diesen Beitrag melden

      Wie sie diese Rechnung dann aus?

    einklappen einklappen
  • Arm am 27.10.2019 19:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Elle me gâche note